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26.04.2019

VBE: Der Frust der Lehrkräfte ist riesig

Anlässlich der Kritik der Grünen zur ungleichen Besoldung der Lehrkräfte

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW fordert gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit aller Lehrkräfte in allen Schulformen und kritisiert, dass es bisher nur Ankündigungen gibt. „Wer gleichwertige Arbeit ungleich bezahlt, darf sich nicht über den massiven Lehrkräftemangel wundern. Andere Landesregierungen sind sich längst einig und ziehen an Nordrhein-Westfalen vorbei. Seitens der Schulministerin erhalten wir positive Signale, doch es muss jetzt im nächsten Haushalt konkret werden. Der Frust der Lehrkräfte ist riesig. Wie uneins die NRW-Landesregierung ist, zeigt unsere Abfrage* der einzelnen Abgeordneten. Einzelne CDU-Abgeordnete müssen offenbar noch überzeugt werden. Eigentlich müsste die hauseigene Prognose des Schulministeriums überzeugend genug sein. Es wird ein Mangel von 15.000 Lehrkräften prognostiziert“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW, anlässlich der Kritik der schulpolitischen Sprecherin der Grünen, Sigrid Beer, an Schulministerin Yvonne Gebauer.

Der VBE setzt sich für eine politische Lösung ein. Die Forderung der VBE-Onlinepetition* nach A13/EG13 für alle Lehrkräfte aller Schulformen unterstützen über 35.000 Menschen. „Es ist unerlässlich, die sogenannten alt ausgebildeten Lehrkräfte zu berücksichtigen. Sie bilden mit ihrem Wissen die neuen Lehrkräfte mit aus und sie fangen mit hohem Engagement die Versäumnisse der Politik auf“, erklärt Stefan Behlau.

 

*NRW-Karte mit den Antworten der Abgeordneten

Die Karte wird weiterhin ständig aktualisiert, so wie wir Antworten erhalten. Die Marker sind den jeweiligen Stadt- und Kreisverbänden zugeordnet.

*Zur Onlinepetition mit Kommentaren der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner geht es hier.

 


Pressemitteilung 34-2019
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VBE: Handschreiben muss gefördert werden

Lehrkräfte in Nordrhein-Westfalen stellen bei den Schülerinnen und Schüler deutliche Probleme mit dem Handschreiben fest. 90 Prozent der Lehrkräfte aus dem Primarbereich (Bund 89%) geben an, dass sich die Kompetenzen, die Schülerinnen und Schüler als Voraussetzung für die Entwicklung der Handschrift mitbringen, verschlechtert bis sehr verschlechtert haben. 85 Prozent der befragten Lehrkräfte aus dem Sekundarbereich (Bund 86%) beobachten, dass sich die Handschrift der Schülerinnen und Schüler verschlechtert bis sehr verschlechtert haben. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die der Verband Bildung und Erziehung (VBE) gemeinsam mit dem Schreibmotorik Institut von September 2018 bis Januar 2019 durchgeführt hat. Die Studie trägt den Titel STEP 2019* („Studie über die Entwicklung, Probleme und Interventionen zum Thema Handschreiben\").

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