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28.06.2022

VBE: 100 Tage bis zur effektivsten Maßnahme gegen den Lehrkräftemangel

Zur Wahl des Ministerpräsidenten

Der VBE NRW gratuliert Hendrik Wüst zur Wahl und weist auf das Ziel im Koalitionsvertrag hin, in dieser Legislaturperiode eine gerechte Bezahlung für alle Lehrkräfte, Schul- und Fachleitungen zu erreichen.

Dazu erklärt Stefan Behlau, Vorsitzender des VBE NRW:

„Der neue Ministerpräsident muss Bildung zur Chefsache machen und sie ressortübergreifend stärken. Schul- und Bildungspolitik darf nicht vom Finanzministerium bestimmt werden. Um mehr Menschen für unseren Beruf zu begeistern und den im Dienst befindlichen Lehrkräften endlich spürbare Wertschätzung für ihre Arbeit zu geben, muss gleicher Lohn für die gleichwertige Arbeit aller Lehrkräfte Realität werden – den Worten im Koalitionsvertrag müssen schnellstmöglich Taten folgen.“

Bündnis 90/Die Grünen und CDU haben im Koalitionsvertrag festgehalten, die Besoldung für alle Lehrkräfte nach A13 zu führen und die der Fach- und Schulleitungen entsprechend anzupassen. Ministerpräsident Hendrik Wüst versprach im Wahlkampf eine Angleichung in den ersten 100 Tagen.

Schulen brauchen Ruhe und Zeit

„Die vergangenen Jahre waren sehr kräftezehrend. Schulen brauchen jetzt Ruhe und Zeit. Es muss vor allem darum gehen, unsere Schulen zukunftsfest aufzustellen. Wir brauchen mehr Fachkräfte, kleinere Gruppengrößen sowie Respekt vor der und Ver-trauen in die Arbeit der Beschäftigten“, fordert Stefan Behlau.

Das VBE-Papier „Bildung 8en!“ erhalten Sie hier.

PDF: PM 26/22


Pressemitteilung 26/2022
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„Es ist längst überfällig. Es ist das lang ersehnte Signal für die Wertschätzung und den Respekt vor der Arbeit aller Kolleginnen und Kollegen in allen Schulformen und Schulstufen. Die angekündigte Anpassung der Bezahlung der Fachleitungen wird vom VBE ebenso ausdrücklich begrüßt und ist nur folgerichtig. Die neue Landesregierung muss sich aber daran messen lassen, dass alle Lehrkräfte am Ende der Legislatur entsprechend bezahlt werden. Unsere Hartnäckigkeit wird offenbar belohnt. Wir werden die Umsetzung konstruktiv und kritisch begleiten. A13/EG13 für alle ist und bleibt zudem die beste Werbekampagne für unseren Beruf.“

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