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09.03.2022

VBE: Angemessene und selbstverständliche Hilfe für Flüchtlingskinder in den Schulen benötigt Unterstützung

Zur heutigen Sondersitzung des Landtags NRW

Leidtragende des Kriegs in der Ukraine sind auch Kinder und Jugendliche, die vor den Auswirkungen des Kriegs flüchten und auch in Deutschland Schutz suchen. Angemessene Betreuungs- und Bildungsangebote für die Flüchtlingskinder müssen aus Sicht des VBE NRW niedrigschwellig und schnell zur Verfügung gestellt werden. Dafür braucht es Unterstützung durch Politik und Gesellschaft.

Anlässlich der heutigen Sondersitzung des Landtags von Nordrhein-Westfalen angesichts des russischen Krieges gegen die Ukraine sagt der Landesvorsitzende des VBE NRW, Stefan Behlau:

„Schulleitungen, Lehrkräfte und pädagogisches Personal werden mit großem Engagement und hoher Motivation die Kinder und Jugendlichen, die vor dem schrecklichen Krieg aus der Ukraine geflüchtet sind, unterstützen und ihnen sichere Orte in den Schulen und Schulgemeinschaften geben – und tun dies bereits in vielen Gemeinden schon heute. Sie tun dies aus Überzeugung, für die Kinder und Jugendlichen und sie tun dies selbstverständlich – trotz einer vor allem unzureichenden personellen Ausstattung der Schulen und der hohen Belastung der vergangenen zwei Corona-Jahre. Umso selbstverständlicher muss es für Bund, Land und Kommunen sein, den Schulen schnelle und unbürokratische Hilfestellungen zu leisten. Um die Ängste und Sorgen der Kinder und Jugendlichen angemessen aufzunehmen, braucht es vor allem Zeit und professionelle Unterstützung bei der Kommunikation mit ihnen und ihren Erziehungsberechtigten.“

PDF: PM 12/22

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