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08.09.2021

VBE: Ankündigungen lösen keine Probleme

Landtag debattiert über den Haushalt 2022

Anlässlich der heutigen Landtagssitzung zum Haushaltsgesetz 2022 erinnert der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW an den eklatanten Personalmangel in den Schulen und die damit verbundene dringende Aufgabe der Landesregierung, diesen Mangel zu beheben.

„Es ist sicherlich richtig, pragmatische und auch unkonventionelle Wege zu gehen, wenn es um die Gewinnung von Lehr- und Fachkräften in den Schulen geht, wie Frau Gebauer zu Beginn des Schuljahres betont hat. Aber darüber darf einer der offensichtlichsten Wege nicht vergessen werden. Es ist längst überfällig, gleichen Lohn für die gleichwertige Arbeit aller Lehrkräfte einzuführen. Obwohl viele Stellen jedes Jahr leer bleiben, obwohl Corona die Schwierigkeiten des Lehrkräftemangels für alle spürbar machte, obwohl es vielfach angekündigt wurde, bringt unsere Landesregierung weiterhin den gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit für alle Lehrkräfte nicht auf den Weg. Wenn Anreize für Junglehrkräfte und Wertschätzung für die langjährigen Lehrkräfte fehlen, ist stärkerer Unterrichtsausfall, auch durch eine Abwanderung von Lehrkräften, unausweichlich. Es geht um dringende Fragen der Gerechtigkeit, der Glaubwürdigkeit, der gerechten Bezahlung der Geschlechter und der Bildungsgerechtigkeit. Ankündigungen liefern keine Antwort auf diese Fragen und lösen auch keine Probleme“, stellt der Landesvorsitzende des VBE NRW, Stefan Behlau, fest.

Landtagsabgeordnete der Regierungsfraktionen haben seit Beginn der Legislaturperiode Ankündigungen gemacht, dieser Ungerechtigkeit begegnen zu wollen.  Im Rahmen der Kampagne „Stau auf der A13“ können entsprechende Statements der Landtagsabgeordneten auf der Internetseite des VBE nachgelesen werden.

Vor der Wahl bezog der Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) deutlich Stellung:

„Es ist unbezweifelbar, dass sich bei der Bezahlung der Lehrkräfte im Primarbereich und in den Haupt- und Realschulen etwas ändern muss. Die gleiche Länge von Studium und anschließendem Referendariat macht eine solche Änderung notwendig. Auch hier gilt unser Grundsatz: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit bei gleicher Ausbildung.“

Das vollständige Zitat können Sie hier nachlesen.

Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) betonte mehrfach, besoldungsrechtliche Konsequenzen zu ziehen. Die Aachener Zeitung zitiert die NRW-Schulministerin am 25. Januar 2019 wie folgt:

„Die Landesregierung hat mehrfach betont, dass die notwendigen besoldungsrechtlichen Konsequenzen aus der geänderten Lehrerausbildung zu ziehen sind.“

 

Weitere Zitate von Landtagsabgeordneten der CDU und der FDP lesen Sie auf www.vbe-nrw.de

 

Weiterführende Links:

36.000 Menschen unterstützen A13-Petition

VBE-Kampagne „Stau auf der A13“


Pressemitteilung 48/2021
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23.09.2021
VBE: Selbstverständliches endlich umsetzen

Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW, kommentiert die soeben vorgestellte Digitalstrategie für die Schulen in Nordrhein-Westfalen:

„Ohne Zweifel hat es in den letzten Monaten einen Schub bei der Digitalisierung der Schulen gegeben, auch bedingt durch Corona. Viel zu lange sprachen verantwortliche Landesregierungen über Bildung in der digitalen Welt, ohne jedoch für die entsprechenden Grundlagen zu sorgen. Es ist höchste Zeit, dass eigentlich Selbstverständliches nicht nur mittels einer theoretischen Strategie, sondern auch durch praktische Umsetzung und Unterstützung selbstverständlich wird. Die Landesregierung hat zum Sprung angesetzt, es bleibt zu hoffen, dass der lange Anlauf auch die nötige Weite bringt.“

16.09.2021
VBE: Alle Kinder verdienen die beste Bildung

Der OECD-Bericht „Bildung auf einen Blick 2021“ zeigt dringenden Handlungsbedarf und bestätigt die ständigen Mahnungen des VBE, den Lehrkräftemangel stärker anzugehen. Im Fokus des Berichtes steht die Chancengerechtigkeit. 

07.09.2021
VBE: Mehr Ganztag geht nicht ohne mehr Personal

Der VBE NRW begrüßt die Einigung im Ganztagsstreit, doch die eigentliche Arbeit fängt jetzt erst an. Dazu erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW: 

„Gut, dass Bund und Länder sich im letzten Moment geeinigt haben. Doch das ist nur der Startschuss für die eigentliche Arbeit. Mehr Ganztag geht nicht ohne mehr Fachpersonal. Da muss auch Nordrhein-Westfalen reagieren. Unsere Schulen leiden bereits jetzt massiv unter Personalmangel. Und nicht zuletzt darf es nicht ausschließlich um den quantitativen Ausbau des Ganztags gehen, auch der qualitative Ausbau muss vorangetrieben werden – da wartet noch eine große Aufgabe auf alle Beteiligten.“

02.09.2021
VBE: Bildung und Erziehung ermöglichen

Anlässlich der heutigen Sondersitzung des Landtags erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW:

„Wir Pädagoginnen und Pädagogen möchten dringend wieder den Unterricht und das schulische Leben und damit die Bildung und Erziehung der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt unserer Arbeit stellen können – das ist unsere Aufgabe. Das haben unsere Kinder und Jugendlichen nach den letzten Monaten auch mehr als verdient.“

01.09.2021
VBE: Einheitliche und nachvollziehbare Regelungen nötig

Anlässlich der Debatte im Schulausschuss um die Coronaschutzmaßnahmen fordert der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW einheitliche und nachvollziehbare Regelungen. 

„Die unterschiedliche regionale Auslegung der Quarantäneregelung sorgt in vielen Schulen für berechtigten Frust kurz nach dem Start ins neue Schuljahr. Eigentlich wollten und sollten Schulleitungen und Kollegien sich auf den Unterricht und einen gelingenden Schulstart konzentrieren, doch allzu häufig mussten sie in den letzten Tagen so manches Mal zusätzliche organisatorische Herausforderungen bewältigen und wieder Diskussionen über Maßnahmen führen, die sie nicht zu verantworten haben. Es ist ein Hohn, dass die Gesundheitsminister der Länder sich erst nach Beginn des Schuljahres zusammensetzen, um Vorschläge zu bundesweit einheitlichen Quarantäne-Regelungen zu unterbreiten. Bereits seit Monaten fordern wir einheitliche und nachvollziehbare Regelungen, über die alle Beteiligten frühzeitig zu informieren sind“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

24.08.2021
VBE: Bildung und Erziehung gibt es nur mit ausreichend Personal

Die DKLK-Studie 2021 hat noch einmal verdeutlicht: Es ist wichtiger denn je, eine Personal-Offensive zu starten. So geben 78,5 % der befragten Kitaleitungen in Nordrhein-Westfalen an, dass sich der Personalmangel in den Kitas in den letzten 12 Monaten verschärft hat.
„Schon im letzten Jahr hatte der VBE konstatiert, dass es den Pädagoginnen und Pädagogen in den Kitas an angemessener Wertschätzung fehlt. Und er hatte die Politik dazu aufgefordert, durch Investitionen deutliche Signale zu setzen. Die Corona-Pandemie hat uns dies sehr deutlich vor Augen geführt. Leider haben sich bisher keine Verbesserungen ergeben, die Erwartungen, die mit dem Gute-Kita-Gesetz verbunden waren, wurden nicht erfüllt“, moniert Anne Deimel, stellv. Landesvorsitzende des VBE NRW, anlässlich der heutigen Veröffentlichung der DKLK-Studie 2021 im Rahmen des Deutschen Kitaleitungskongresses in Düsseldorf.

13.08.2021
VBE: Kein normales, sondern ein Schuljahr der Vorsicht

„Alle sehnen sich nach einem normalen Alltag und Beständigkeit. Maske tragen, Abstand halten und Testungen sind aber derzeit notwendig, um einen kontinuierlichen Schulbetrieb zu gewährleisten. Nächste Woche beginnt ein Schuljahr der Vorsicht. Kommunen und Land sind auch weiterhin gleichermaßen gefordert, weitere geeignete Maßnahmen nicht nur zu prüfen, sondern zu nutzen, damit Schule in Präsenz stattfinden kann“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW, anlässlich der heutigen Pressekonferenz der Schulministerin zum Schuljahr 2021/2022.  

10.08.2021
VBE: Hin und Her vermeiden

In rund einer Woche beginnt das neue Schuljahr in Nordrhein-Westfalen. Dazu erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW:

„Das Ende der Sommerferien und der Schuljahresbeginn sind in jedem Jahr mit Aufregung und gemischten Gefühlen verbunden. Gerade in diesem Schuljahr werden sich viele Familien, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und das pädagogische Personal vor allem einen kontinuierlichen und sicheren Schulalltag wünschen. Ein nervenaufreibendes Hin und Her darf es nicht mehr geben. Das vergangene Schuljahr brachte viele Menschen an die Grenzen der Belastbarkeit. Deshalb ist es richtig, mit Vorsicht in das neue Schuljahr zu starten. Abstand halten, Maske tragen und Testungen sind weiterhin notwendig.“

16.07.2021
VBE: Schulen jetzt sicher aufstellen

Die Landesregierung berät heute in ihrer Kabinettssitzung über den Einsatz mobiler Luftreinigungsgeräte. Der VBE NRW nimmt dies zum Anlass, um die Landesregierung an die Herausforderungen des vergangenen Schuljahres zu erinnern und fordert ein Bündel an Maßnahmen.  

„Es darf nicht bei Ankündigungen und Beratungen bleiben. Jetzt zählt nur rechtzeitiges Handeln. Die Landesregierung muss auf ein Bündel an Maßnahmen setzen, um kontinuierliche Bildungsarbeit zu ermöglichen“, erklärt Wibke Poth, stellv. Landesvorsitzende des VBE NRW.   

14.07.2021
VBE: Schulen und Kitas in den Sommerferien sichern

Der Bund fördert nun auch mobile Luftfilteranlagen für Kitas und Schulen, in denen Kinder unter 12 Jahren betreut werden. Die Länder sollen dafür 200 Millionen Euro erhalten.  

Der Verband Bildung und Erziehung NRW fordert, die erforderlichen Maßnahmen für sichere Schulen und Kitas in den Sommerferien umzusetzen.

01.07.2021
VBE: Beeindruckend – zumindest das Schulpersonal und die Schülerschaft

Schulen erhalten seit vielen Jahren immer mehr Aufgaben, aber nicht die dafür notwendigen Ressourcen. Die Pandemie hat dies deutlich gezeigt. Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW, nimmt das Schuljahresende zum Anlass, um eine kurze Bilanz zu ziehen:

30.06.2021
VBE: Leistungsdruck rausnehmen und Schulen entlasten

Der Landtag debattiert heute über die Vorbereitungen auf das Schuljahr 2021/2022.

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW fordert Entlastungen für das Schulpersonal und für die Schülerinnen und Schüler. Dazu erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW:

„Die Corona-Pandemie fordert alle in maximaler Weise. Das darf nicht ausgeblendet werden, sondern bedarf besonderer Maßnahmen. Nur so wird es möglich sein, aus dieser Zeit gestärkt hervorzugehen.“

25.06.2021
VBE: Durch Vorsicht den Präsenzunterricht ermöglichen

„Das ständige Hin und Her zwischen Distanz-, Präsenz- und Wechselunterricht hat die Nerven der Familien und des Schulpersonals überstrapaziert. Was getan werden kann, damit sich dieser Stress nicht wiederholt, sollte getan werden. Es ist besser, vorsichtig in das neue Schuljahr zu starten, dabei werden Masken und Tests helfen. Im Unterricht kommen viele Menschen auf kleinstem Raum zusammen. Bildungsarbeit und Familienleben brauchen Beständigkeit. Um Beständigkeit zu erhalten, müssen wir zunächst vorsichtig bleiben. Ziel muss sein, den Präsenzunterricht kontinuierlich zu ermöglichen. Es ist aber nötig, alle Szenarien vorzubereiten“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

17.06.2021
VBE: Lockerungen dürfen die Erfolge nicht gefährden

Anlässlich der heutigen Schulmail erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW:

„Das Tragen der Maske ist nach wie vor eine Zumutung, insofern bringen die Lockerungen im Außenbereich und in den Pausen eine Erleichterung. Aber die Pandemie ist nicht vorbei und weder sind in den letzten Monaten die Klassengrößen kleiner noch die Räume größer geworden oder gar ausreichend Luftfilter in allen Schulen installiert worden. Es ist deswegen richtig, hier vorsichtig zu sein und alle Entscheidungen genau abzuwägen, denn Lockerungen dürfen die Erfolge nicht gefährden. Wir sollten weiterhin vorsichtig in der Schule sein, um ein Nachsitzen in Quarantäne zu vermeiden.“

14.06.2021
VBE: Besser Vorsicht in der Schule als Nachsitzen in der Quarantäne

Steigende Temperaturen bei einem sinkenden Infektionsgeschehen führen unweigerlich zur Maskendebatte. Allerdings sind weder das ganz Schulpersonal noch die Schülerinnen und Schüler vollständig geimpft. Gerade große Klassen in kleinen Räumen können Sorge bereiten.

10.06.2021
VBE: So gelingt der Start ins neue Schuljahr

Die Schwächen und Defizite im Schul- und Bildungssystem sind durch die Corona-Pandemie so deutlich zutage getreten wie nie zuvor.  Ein Schuljahr, das Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, pädagogisches Personal, Schulleitungen und auch die Eltern vor enorme Herausforderungen gestellt und an die Grenzen der Belastbarkeit geführt hat, geht langsam seinem Abschluss entgegen. Dringend muss eine Debatte geführt werden, wie die Schulen und Bildungseinrichtungen zukunftsfest aufgestellt werden. Doch ebenso müssen jetzt die Weichen gestellt werden, um den Start in das kommende Schuljahr für alle Beteiligten gelingend zu gestalten.

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW legt dazu das Papier „Denkanstoß für einen gelingenden Schulstart 2021/2022“ vor.

 

31.05.2021
VBE: Zusätzliche Aufgaben bedingen zusätzliche Ressourcen

Schulen sollen ab heute auch Corona-Testbescheinigungen ausstellen. Dazu erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW:

28.05.2021
VBE: Das Hin und Her hat die Nerven überstrapaziert
26.05.2021
VBE: Corona ist nicht einfach weg

„Gerade mit den Kleinsten ist es sehr schwer bis unmöglich, die Corona-Regeln einzuhalten. Es ist für die Kinder und Familien zweifelsfrei eine Erleichterung, wenn endlich etwas mehr alte Normalität in ihr Leben zurückkehrt – aber Corona ist nicht einfach weg. Wir müssen alle weiterhin vorsichtig sein, wenn der neue Regelbetrieb keine kurze Episode sein soll. Alle in Kita benötigen den besten Schutz, den es trotz voller Auslastung geben kann. Die Umstellung auf den vollen Regelbetrieb in Zeiten der Pandemie ist begleitet von Vorsicht und Vorfreude. Erzieherinnen und Erzieher wollen für die Kinder da sein, aber die Gesundheit aller Beteiligten darf nicht außer Acht gelassen werden, wenn alle im Regelbetrieb auf engstem Raum zusammenkommen“, erklärt Barbara Nolte, Leiterin des VBE-Referats Erzieher/-innen.

25.05.2021
VBE, GSV und GEW: Zeit für Kinder

Gemeinsam konnten der Verband Bildung und Erziehung (VBE), der Grundschulverband (GSV) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) erreichen, dass die Grund- und Förderschulen die neuen Lehrpläne nicht bereits zum kommenden Schuljahr umsetzen müssen.

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