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16.02.2021

VBE: Nötige Einschnitte in der Betreuung

Zum Kitaphasenplan des Familienministeriums

„Die Entscheidung, zunächst in den Kitas zum eingeschränkten Regelbetrieb zu wechseln, ist mit dem Blick auf die Kinder und ihre Familien zwar nachvollziehbar, jedoch muss der Infektionsschutz aller auch im Mittelpunkt stehen. Die dafür notwendige Gruppentrennung ist aufgrund der Personalsituation nur durch Einschnitte beim Betreuungsumfang möglich. Das Problem ist: Je höher die Auslastung, umso schwieriger ist es, den Gesundheitsschutz für das Kitapersonal zu gewährleisten. Wir hoffen, dass die Corona-Notbremse nicht gezogen werden muss, aber es ist ein wichtiges Signal an die Gesellschaft, dass der Plan B transparent kommuniziert wird“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

Land und Träger gefordert

„Der vorgelegte Stufenplan zeigt, dass die dynamische Situation berücksichtigt wird. Es darf dann aber auch keine Hürden geben, die Stundenanzahl, wenn nötig, zu reduzieren. Das Land und die Träger müssen alles tun, damit der Infektionsschutz und die Umsetzung der Hygieneregeln gelingen können und das System Kita nicht überlastet wird. Dies ist unabdingbar, um die Erfolge, die im aktuellen Lockdown erreicht wurden, nicht zu gefährden. Sie waren nur möglich, weil Erzieherinnen und Erzieher, Familien und Träger an einem Strang gezogen haben. Daten zeigen, dass Kinder in der Entwicklung des Infektionsgeschehens eine Rolle spielen. Wenn so viele kleine Menschen in Gruppensettings betreut werden, erfordert dies ausgeklügelte Konzepte und größtmögliche Unterstützung. Noch ist unklar, wie sich die Mutationen des Virus auswirken werden“, erklärt Barbara Nolte, Leiterin des VBE-Referats Erzieher/-innen.

Erzieherinnen und Erzieher sind zerrissen. Teststrategie kann helfen

„Selbstverständlich möchten wir für die Kinder da sein, genauso selbstverständlich ist es, dass wir alle gesund bleiben möchten. Kinder brauchen ihre Erzieherinnen und Erzieher sowie ihre Freunde in den Kitas, Familien sehnen sich nach der alten Normalität, doch ein normaler Regelbetrieb ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorstellbar. Die Teststrategie des Landes kann dabei helfen, den Kolleginnen und Kollegen mehr Sicherheit zu geben“, erklärt Barbara Nolte, Leiterin des VBE-Referats Erzieher/-innen.


Pressemitteilung 06/2021
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24.02.2021
VBE: Individuelle Wege ebnen

Schulministerin Gebauer stellte in einem Pressegespräch den Entwurf des Bildungssicherungsgesetzes 2021 vor. Der Entwurf geht zunächst in die Verbändebeteiligung. Dazu erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW:

„Wir befinden uns in einem außergewöhnlichen Schuljahr. Umso notwendiger ist es, die Situation differenziert zu betrachten, um möglichst vielen Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden. Das bedeutet auch, dass Lösungen angeboten werden müssen, um individuelle Wege für die Schülerinnen und Schüler zu ebnen. Eine freiwillige Wiederholungsmöglichkeit, die nicht auf die maximale Verweildauer angerechnet wird, kann ein solcher Weg sein. Wichtig ist, dass die Schulen baldmöglichst wissen, wie dieses Schuljahr zu Ende gehen soll und welche Regelungen zu beachten sein werden.“

23.02.2021
VBE: Lehrende und Lernende bestmöglich schützen

NRW-Gesundheitsminister Laumann kündigte heute Morgen im WDR an, dass die vorgezogene Corona-Impfung für Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrkräfte im März beginnen soll. Dazu erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW:

„Es gibt eine Sehnsucht, dass Schulen wieder in den Präsenzunterricht einsteigen. Dies sollte dann aber auch damit verbunden werden, die Lehrenden und Lernenden bestmöglich zu schützen. Deswegen ist es ein guter Schritt, das Impfangebot für das Personal in den Kitas, den Grund- und Förderschulen vorzuziehen. Konsequenter wäre es, das Angebot allen Kolleginnen und Kollegen zu unterbreiten, die im Präsenzunterricht tätig sind – egal in welcher Schulform.“

19.02.2021
VBE: Kein unbeschwerter Wiedereinstieg

Am Montag beginnt in Nordrhein-Westfalen der Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht für die Grundschule und die Primarstufe der Förderschulen sowie die Abschlussjahrgänge der weiterführenden Schulformen. Details hat Schulministerin Gebauer soeben in einem Pressegespräch vorgestellt. 

17.02.2021
VBE, GEW und GSV fordern in gemeinsamer Petition:

Mit einer gemeinsamen Petition wollen Verband Bildung und Erziehung NRW, die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft NRW und der Grundschulverband NRW und der  Druck auf das Schulministerium ausüben, die Umsetzung der neuen Lehrpläne für die Grundschulen auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Für die drei Verbände erschließt sich nicht, weshalb das Schulministerium angesichts der Pandemie mit der Lehrplanarbeit beginnt, deshalb wird sie von GEW, GSV und VBE mit aller Entschiedenheit derzeit abgelehnt.

Im Petitionstext heißt es: „Die Grund- und Förderschulen brauchen die vorhandene Zeit für die Kinder, ihre individuelle Förderung und den Unterricht. Die hohe Arbeitsbelastung der Kolleg*innen muss endlich anerkannt werden. Unsere gemeinsame Forderung lautet: Neue Grundschullehrpläne – Nicht JETZT!“

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