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11.02.2021

VBE: Unterricht derzeit nur in kleinen Gruppen denkbar

Wechselmodelle in den Grundschulen ab dem 22. Februar

„Die Entscheidung, zunächst für die jüngsten Schülerinnen und Schüler über Wechselmodelle eine Rückkehr in die Präsenz zu finden, ist mit Blick auf die Kinder nachvollziehbar, wenn auch nicht unbeschwert.  Denn auch wenn Schule zu einem Sehnsuchtsort geworden ist, muss der Infektionsschutz weiterhin im Mittelpunkt der Maßnahmen stehen, um den Präsenzunterricht langfristig für alle Schulformen und Altersstufen zu ermöglichen. Der Sehnsuchtsort kann nur besucht werden, wenn die Einhaltung der Hygieneregeln gewährleistet ist. Landesregierung und Schulträger stehen hier in der Verantwortung, die Schulen bei den Vorbereitungen bis zum 22. Februar mit allen nötigen Mitteln zu unterstützen. Die angekündigte Schulmail wird hoffentlich schnellstmöglich erscheinen und offene Fragen klären“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

Unterricht derzeit nur in kleinen Gruppen denkbar

„Mit Blick auf das dynamische Infektionsgeschehen ist Präsenzunterricht, wenn er umgesetzt werden soll, nur in Wechselmodellen denkbar. Das gilt im Übrigen auch für die Abschlussklassen. Denn bei vollen Klassen passiert, was woanders nach wie vor nicht erlaubt ist: Auf engstem Raum treffen sich viele Menschen. Für die Umsetzung benötigen die Schulen einen gewissen Gestaltungsspielraum und volle Unterstützung. Wechselmodelle, die ersehnte Präsenzanteile und notwendige Betreuung ermöglichen sollen, werden weiterhin eine Kraftanstrengung für die Schulleitungen, Lehrkräfte und das pädagogische Personal aber auch die Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern bedeuten. Es bleibt dabei: Nur gemeinsam können die Schulgemeinschaften das schaffen“, sagt Behlau.

Schulen arbeiten nahezu durchgängig

„Auch wenn es gut ist, dass die vorlaufende Organisation nicht mehr unter höchstem Zeitdruck steht, werden Schulleitungen, Lehrkräfte und pädagogisches Personal in den kommenden Tagen stark gefordert sein, die neuen Regelungen umzusetzen – neben dem Distanzunterricht und der laufenden Betreuung. Sie sind es, die auch unter schwierigsten Bedingungen versuchen, das Bestmögliche für die Kinder und Jugendlichen zu erreichen“, erklärt der VBE-Landesvorsitzende.

 

 


Pressemitteilung 05/2021
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24.02.2021
VBE: Individuelle Wege ebnen

Schulministerin Gebauer stellte in einem Pressegespräch den Entwurf des Bildungssicherungsgesetzes 2021 vor. Der Entwurf geht zunächst in die Verbändebeteiligung. Dazu erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW:

„Wir befinden uns in einem außergewöhnlichen Schuljahr. Umso notwendiger ist es, die Situation differenziert zu betrachten, um möglichst vielen Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden. Das bedeutet auch, dass Lösungen angeboten werden müssen, um individuelle Wege für die Schülerinnen und Schüler zu ebnen. Eine freiwillige Wiederholungsmöglichkeit, die nicht auf die maximale Verweildauer angerechnet wird, kann ein solcher Weg sein. Wichtig ist, dass die Schulen baldmöglichst wissen, wie dieses Schuljahr zu Ende gehen soll und welche Regelungen zu beachten sein werden.“

23.02.2021
VBE: Lehrende und Lernende bestmöglich schützen

NRW-Gesundheitsminister Laumann kündigte heute Morgen im WDR an, dass die vorgezogene Corona-Impfung für Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrkräfte im März beginnen soll. Dazu erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW:

„Es gibt eine Sehnsucht, dass Schulen wieder in den Präsenzunterricht einsteigen. Dies sollte dann aber auch damit verbunden werden, die Lehrenden und Lernenden bestmöglich zu schützen. Deswegen ist es ein guter Schritt, das Impfangebot für das Personal in den Kitas, den Grund- und Förderschulen vorzuziehen. Konsequenter wäre es, das Angebot allen Kolleginnen und Kollegen zu unterbreiten, die im Präsenzunterricht tätig sind – egal in welcher Schulform.“

19.02.2021
VBE: Kein unbeschwerter Wiedereinstieg

Am Montag beginnt in Nordrhein-Westfalen der Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht für die Grundschule und die Primarstufe der Förderschulen sowie die Abschlussjahrgänge der weiterführenden Schulformen. Details hat Schulministerin Gebauer soeben in einem Pressegespräch vorgestellt. 

17.02.2021
VBE, GEW und GSV fordern in gemeinsamer Petition:

Mit einer gemeinsamen Petition wollen Verband Bildung und Erziehung NRW, die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft NRW und der Grundschulverband NRW und der  Druck auf das Schulministerium ausüben, die Umsetzung der neuen Lehrpläne für die Grundschulen auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Für die drei Verbände erschließt sich nicht, weshalb das Schulministerium angesichts der Pandemie mit der Lehrplanarbeit beginnt, deshalb wird sie von GEW, GSV und VBE mit aller Entschiedenheit derzeit abgelehnt.

Im Petitionstext heißt es: „Die Grund- und Förderschulen brauchen die vorhandene Zeit für die Kinder, ihre individuelle Förderung und den Unterricht. Die hohe Arbeitsbelastung der Kolleg*innen muss endlich anerkannt werden. Unsere gemeinsame Forderung lautet: Neue Grundschullehrpläne – Nicht JETZT!“

16.02.2021
VBE: Nötige Einschnitte in der Betreuung

„Die Entscheidung, zunächst in den Kitas zum eingeschränkten Regelbetrieb zu wechseln, ist mit dem Blick auf die Kinder und ihre Familien zwar nachvollziehbar, jedoch muss der Infektionsschutz aller auch im Mittelpunkt stehen. Die dafür notwendige Gruppentrennung ist aufgrund der Personalsituation nur durch Einschnitte beim Betreuungsumfang möglich. Das Problem ist: Je höher die Auslastung, umso schwieriger ist es, den Gesundheitsschutz für das Kitapersonal zu gewährleisten. Wir hoffen, dass die Corona-Notbremse nicht gezogen werden muss, aber es ist ein wichtiges Signal an die Gesellschaft, dass der Plan B transparent kommuniziert wird“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

26.01.2021
Zum Presse-Briefing der Schulministerin zum Unterrichts- und Schulgeschehen

„Pädagogisches Personal, Lehrkräfte und Schulleitungen bewältigen in der aktuellen Zeit große Herausforderungen, um schulische Bildung trotz der Distanz zu ermöglichen und Betreuung und Unterstützung zu gewährleisten, wo sie nötig ist. Schülerinnen und Schüler und natürlich auch die Eltern kommen ebenfalls in ihren Bemühungen an Grenzen. Wir sehnen uns alle nach der vertrauten Normalität und auch dem gemeinsamen schulischen Leben vor Ort. Dennoch ist es eine harte aber richtige Entscheidung, jetzt der Vorsicht weitere Zeit einzuräumen und die Schulen nicht frühzeitig für den Präsenzunterricht zu öffnen. Niemand würde von einer vorzeitigen Öffnung profitieren, wenn wenige Tage später die Schulen wieder schließen müssten“, kommentiert Stefan Behlau, Landesvorsitzender VBE NRW, die Entscheidung des Schulministeriums, den Präsenzunterricht für alle Jahrgangsstufen bis zum 12. Februar weiterhin auszusetzen.

20.01.2021
VBE: Lehrplanarbeit in der Primarstufe – Nicht jetzt!

Die vom Schulministerium für das Schuljahr 2021/2022 geplante Umsetzung neuer Lehrpläne für die Grundschulen lehnt der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW ab. Geplant ist, den Schulen zwei Jahre Zeit für die Umsetzung zu geben. Dafür stehen ihnen zwei zusätzliche Pädagogische Tage zur Erarbeitung zur Verfügung.

Der VBE betont, dass die Arbeit in den Grundschulen das gesamte Schulpersonal bereits jetzt täglich an seine absolute Belastungsgrenze bringt und fürchtet durch dieses Vorgehen eine weitere Verschärfung der Situation.

Die Weiterentwicklung der Lehrpläne befindet sich aktuell in der Verbändeanhörung. Der VBE fordert mehr Zeit für Kinder und Unterricht statt Lehrplanarbeit.  

15.01.2021
VBE: Starke Leistung der Schulen, die mehr Unterstützung benötigt

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW blickt auf die erste Schulwoche im laufenden Jahr.

„Auch wenn sicherlich nicht alles problemlos verlaufen ist, muss festgestellt werden, dass die Lehrkräfte und das pädagogische Personal in den Schulen trotz schwierigster Bedingungen mit hohem Engagement eine starke und unverzichtbare Arbeit leisten, um schulisches Lernen zu ermöglichen sowie Unterstützung und Betreuung zu bieten, wo sie nötig ist“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE.

06.01.2021
VBE: Zusammenhalt ist entscheidend

Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW, erklärt anlässlich der Regelungen des Schulbetriebes in Nordrhein-Westfalen: 

„Es ist eine harte Entscheidung, die uns allen viel abverlangt. Eltern sind gefordert, ihr Kind zu Hause zu lassen und zu betreuen. Schülerinnen und Schüler müssen unter erschwerten Bedingungen lernen. Lehrkräfte, pädagogisches Personal und Schulleitungen werden schulische Bildung trotz der notwendigen Distanz ermöglichen und Betreuung und Unterstützung gewährleisten, wo sie notwendig ist. Was die Kolleginnen und Kollegen trotz schwieriger Bedingungen leisten, verdient Respekt und Anerkennung. Die harten Maßnahmen sind gerade im Schulbereich eine enorme Zumutung, die aber zu ertragen ist, um das Ziel eines kontinuierlicheren Schullebens wieder zu erreichen. Die Gesundheit aller geht vor. Alle tragen Verantwortung. Ein starker Zusammenhalt ist jetzt entscheidend.“ 

04.01.2021
VBE: Schulleben durch frühe Öffnung nicht gefährden

„Das derzeitige Infektionsgeschehen lässt aus Sicht des VBE einen normalen Schulbetrieb nicht zu. Zwar ist der direkte Kontakt zwischen Lehrkräften und Schülerschaft nicht zu ersetzen, aber die Gesundheit aller muss vorgehen – und das gilt für alle Schulformen und Altersstufen. Aktuell ist es sinnvoll, ein künftiges kontinuierliches Schulleben nicht durch zu frühe Öffnungen zu gefährden. Die Lehrkräfte werden weiterhin alles daransetzen, schulische Bildung zu ermöglichen. Dafür benötigen sie das Vertrauen in ihre Arbeit, aber auch Unterstützung bei der Umsetzung in dieser schwierigen Zeit”, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW, anlässlich der Kultusministerkonferenz.  

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