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11.07.2019

VBE: Entlastung für Grundschulen dringend nötig

Zukunftsplan Grundschule der Grünen NRW

Mit dem Zukunftsplan für die Grundschulen rücken die Grünen heute im Landtag eine Schulform in den Mittelpunkt, die einer dringenden Stärkung und einer ehrlichen Wertschätzung bedarf. Dazu erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW:„Der Zukunftsplan Grundschule kommt der Veröffentlichung des Masterplans Grundschule der Landesregierung zuvor. Die Landesregierung hatte im Koalitionsvertrag den Masterplan angekündigt, doch leider sind bislang nur Teilstücke bekannt. Die Erwartungshaltung in den Schulen ist hier sehr hoch. Die Lehrkräfte brauchen dringend Entlastung und mehr Zeit für die direkte Arbeit mit den Kindern. Der Zukunftsplan Grundschule bietet nötige Impulse für eine konstruktive Debatte über die Schulform. Bedauerlich ist, dass dieser Antrag nicht schon in der vorrangegangenen Legislaturperiode vorlag.“

Der Masterplan Grundschule der Landesregierung soll im Schuljahr 2019/20 greifen. Ein für den VBE entscheidender Baustein wird offenbar fehlen. Für den Haushalt 2020 scheint A13/EG13 für alle Lehrkräfte aller Schulformen nicht vorgesehen zu sein. „Das zeigt nicht nur die Geringschätzung für die Arbeit der Grundschulen, sondern auch für die Arbeit der Sek I. Abgesehen von der Ignoranz der hauseigenen Lehrkräftebedarfsprognose, wird die Zeit immer knapper, das eigene Versprechen einzulösen, diese Ungerechtigkeit in der laufenden Legislaturperiode zu beheben“, stellt Behlau fest.

 

Weiterführende Informationen:

Ein Gespräch über den angekündigten Masterplan Grundschule mit Anne Deimel, stellvertretende Landesvorsitzende des VBE NRW, aus unserem Monatsmagazin ‚Schule heute‘.

Tagesordnung der heutigen Landtagssitzung

Antrag „Zukunftsplan Grundschule“

 


Pressemitteilung 56-2019
Unsere aktuellen Pressemitteilungen:
09.10.2019
VBE: Wer gut ausgebildetes Lehrpersonal will, muss jetzt endlich Zeichen setzen

Am Donnerstag (09.10.2019) debattiert der Landtag erneut über den Lehrkräftemangel in Nordrhein-Westfalen. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW nimmt dies zum Anlass, um auf längst nötige Maßnahmen hinzuweisen und erinnert an die bislang folgenlosen Ankündigungen der Landesregierung.

02.10.2019
Ehrenvorsitzender des VBE NRW erhält Bundesverdienstkreuz

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW gratuliert Udo Beckmann herzlich zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. Udo Beckmann war 21 Jahre lang bis zum Jahr 2017 der Vorsitzende des VBE NRW und ist seit 2009 Bundesvorsitzender des VBE.

02.10.2019
VBE: Neue Stellen bedeuten leider kein neues Personal

„Es ist nur folgerichtig, dass eine Landesregierung, die weltbeste Bildung will, diese auch im Haushalt als Schwerpunkt setzt. Insgesamt ist die Ausweitung der Stellen und die Erhöhung des Bildungshaushaltes zu begrüßen, jedoch ist die Ausgestaltung zu hinterfragen. Neue Stellen im Haushalt bedeuten leider heute noch kein neues Personal. Einen Schwerpunkt auf die Qualifizierung der Seiteneinsteigenden zu legen, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ressourcen und Modalitäten für eine zwingende Vorqualifizierung sind nach wie vor notwendig, scheinen aber in den Überlegungen keine Rolle zu spielen. Der Lehrkräftemangel ist auch mit einer langfristigen Perspektive zu sehen, insofern muss die Ungerechtigkeit der Bezahlung der Lehrkräfte endlich aufgehoben werden, um langfristig bestausgebildetes Personal für beste Bildung zu erhalten. Lehramtsstudierende von heute sind die Lehrkräfte von morgen“, erklärt Stefan Be hlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

26.09.2019
VBE: Wir brauchen endlich Qualitätsstandards

In NRW fehlen laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung rund 15 600 Vollzeit-Fachkräfte in den Kitas. „Es geht hier um Bildungsqualität. Es geht um die Frage, ob NRW bestmögliche frühkindliche Bildung für die Kleinsten will. Uns erreichen aus der Praxis immer wieder alarmierende Signale und auch unsere Umfragen kommen zu ähnlichen dramatischen Ergebnissen. Wir fordern endlich angemessene Personalschlüssel, also genügend Fachkräfte für die Kinder. Wir brauchen endlich Qualitätsstandards, damit es künftig nicht mehr vom Wohnort abhängig ist, ob Kinder angemessen betreut werden können. Das wäre nötig, um mehr Chancengleichheit zu schaffen“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

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