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27.06.2019

VBE: Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit gehört in den Haushalt 2020

Petition mit rund 36.000 Stimmen an den Petitionsausschuss übergeben

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW hat heute die Petition „Stau auf der A13“ dem Petitionsausschuss des Landtags übergeben. Rund 36.000 Menschen fordern A13/EG13 für alle Lehrkräfte aller Schulen. „Was wir fordern, setzen andere Bundesländer bereits um. Es geht um die Wertschätzung der im Dienst befindlichen Lehrkräfte und es geht um die Attraktivität von Nordrhein-Westfalen. Uns droht die Abwanderung der neuen Lehrkräftegeneration, wenn sich hier nichts bewegt. Unser Land steht bei der Besetzung der Lehrkräftestellen vor einer Mammutaufgabe. Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit der Lehrkräfte muss mit dem Haushalt 2020 kommen“, fordert Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

Der Landtag stimmt am Nachmittag über einen Gesetzesentwurf ab, der eine entsprechende Anpassung der Lehrerbesoldung vorsieht. „Es erfolgen aktuell Entwürfe und Vorschläge von der Opposition, aber von der Landesregierung hören wir bislang nur folgenlose Ankündigungen“, erklärt Behlau.

Der VBE NRW fordert die Landesregierung auf, das mantrahafte Ankündigen zu unterlassen und endlich zu handeln. „Das wäre die effektivste Werbung für den Lehrerberuf, die unser Bundesland starten könnte. Ausreichend ausgebildetes Personal kann NRW nur durch verlockende Anreize gewinnen. Jede grundständig ausgebildete Lehrkraft zählt“, erklärt Behlau.

Die Umsetzung der VBE-Forderung wäre ein Signal für ehrliche Wertschätzung der Bildungsarbeit. „Das erzwingt wirklich alle mitzunehmen, also ausdrücklich auch die sogenannten alt ausgebildeten Lehrkräfte. Sowohl die Praxiserfahrung als auch die gestiegenen Herausforderungen müssen berücksichtigt werden. Wir setzen uns deshalb für eine politische Lösung ein“, erklärt Behlau.

 

Weiterführende Links:

VBE-Petition „Stau auf der A13“

Lehrkräftebedarfsprognose des Schulministeriums

Tagesordnung der Landtagssitzung

 


Pressemitteilung 52-2019
Unsere aktuellen Pressemitteilungen:
14.11.2019
VBE: Die Landesregierung muss jetzt liefern

Anlässlich der heutigen Landtagsdebatte zur Grundschule stellt der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW notwendige Eckpunkte vor, die der angekündigte Masterplan Grundschule beinhalten muss. Für den VBE ist der Haushaltsplan 2020 unvollständig.

„Die Landesregierung muss jetzt ein wertschätzendes Zeichen für die vernachlässigten Grundschulen setzen. Personalmangel erfordert echte Maßnahmen. Es bringt doch nichts, wenn der Finanzminister Stellen in einen Haushalt einstellt, von denen alle vorher wissen, dass sie leerlaufen werden. Aufstieg durch Bildung darf kein Versprechen bleiben, sondern ist ein notwendiger Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft des Landes. Ohne die Stärkung aller Schulformen wird das aber nicht gelingen“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

13.11.2019
VBE: Die künftigen Lehrkräfte auch in NRW halten

Wie das Wissenschaftsministerium soeben mitteilte, werden die Studienkapazitäten für das Lehramt in Nordrhein-Westfalen deutlich erhöht.

„Das ist in der Tat ein Schritt in die richtige Richtung und zeigt die Anstrengungen der Schulministerin perspektivisch gegen den Lehrkräftemangel vorzugehen. Natürlich muss das dritte Maßnahmenpaket jetzt gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit enthalten. Es müssen alle Lehrämter gleich attraktiv werden, wenn die jungen Lehrkräfte auch in Nordrhein-Westfalen bleiben sollen. Bei dieser Anstrengung ist die gesamte Landesregierung gefordert, ihren Worten auch Taten folgen zu lassen und aus NRW ein Land des Aufstiegs durch Bildung zu machen“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

12.11.2019
VBE: Das Zusammenspiel läuft nicht mehr rund

Die Halbzeitbilanz der Landesregierung kommentiert der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW in seiner heutigen Pressemitteilung.

„Wer mit dem Anspruch antritt, weltbeste Bildung zu ermöglichen und ankündigt, ein Land des Aufstiegs durch Bildung zu schaffen, verspricht Champions League. Zwar zeigte sich zu Beginn bei G9, was geleistet werden kann, wenn ein Team sich einig ist und gemeinsam etwas schaffen will, aber das Zusammenspiel läuft nicht mehr rund. Die Zeit für weitere große Würfe wird immer knapper. Im Haushalt 2020 fehlen notwendige Schritte, was es sehr schwierig macht, in der zweiten Halbzeit noch aufzuholen. Das liegt offenbar nicht an der Schulministerin, die viele Probleme erkennt und signalisiert, diese anpacken zu wollen. Doch Bildung kostet und erfordert ein starkes Zusammenspiel von Ministerpräsident Laschet, Finanzminister Lienenkämper und Schulministerin Gebauer. Nur dann können bis zur nächsten Wahl der Personalmangel, die Digitalisierung, die Inklusion und letztlich die Schullandschaft als Ganzes qualitativ angepackt werden. Die L andesregierung muss sich an ihren Ankündigungen messen lassen – da ist noch viel Luft nach oben“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

11.11.2019
VBE: Schulen brauchen mehr Unterstützung

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW fordert anlässlich der ARD-Umfrage zur Digitalisierung eine stärkere Unterstützung der Schulen. Für den VBE sind die schlechten Ergebnisse nicht überraschend. „Es gibt in dieser Frage auch kein Erkenntnisproblem, aber gewaltige Umsetzungsprobleme“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

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