Für ein Kopftuchverbot an Schulen

25.10.2005
VBE: Bundesweit einheitliche Regelung nötig
VBE: Bundesweit einheitliche Regelung

„Der VBE begrüßt die Absicht der Landesregierung, ein Kopftuchverbot an nordrhein-westfälischen Schulen durchsetzen zu wollen“, erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE NRW). „Es geht darum, muslimische Mädchen zu stärken, die das Kopftuch nicht tragen wollen. Sie sollen nicht unter Druck gesetzt werden.“

Ist das Tragen des Kopftuchs in der Schule grundsätzlich erlaubt, kann es passieren, dass muslimische Mädchen, die es nicht tragen möchten, sich unter Druck gesetzt fühlen. Ist es aber ganz aus der Schule verbannt, ist zumindest die Schule ein geschützter Raum für diese Mädchen, in dem sie ihre Persönlichkeit frei ausleben können.

„Wenn die Lehrerin ein Kopftuch trägt, signalisiert sie damit ihren Schülerinnen, dass für Frauen andere Verhaltensnormen gelten als für Männer“, so Beckmann weiter. „Dies widerspricht der im Grundgesetz verankerten Gleichberechtigung von Männern und Frauen.“

Dem VBE geht es nicht darum, Menschen in der Freiheit ihrer Religionsausübung zu beschränken. Wichtig ist vielmehr, dass Mädchen gegen fundamentalistische Einflüsse geschützt werden. Dazu ist die Schule verpflichtet.

PD 069/05 - 25.10.05

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