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24.04.2018

VBE: Es ist fünf nach zwölf

Übergabe der Grundschulpetition an Schulministerin Gebauer

Der VBE hat heute seine Petition an Schulministerin Gebauer übergeben und auf die dringenden Baustellen für den angekündigten Masterplan Grundschule hingewiesen. Mit der Petition und einem offenen Brief reagierte der VBE vor rund sechs Monaten auf die Aussagen von Ministerin Gebauer zu den Ergebnissen der IQB-Studie, über die sich viele Lehrerinnen und Lehrer ärgerten. „19.451 Unterschriften und insbesondere die Kommentare zeigen, dass wir den Nerv in den Lehrerzimmern mit der Aktion treffen. Kleinere Klassen, eine bessere Ausstattung und zusätzliches Personal würden die Unterrichtsqualität erhöhen und die Kollegen entlasten“, erklärt Anne Deimel, stellvertretende Landesvorsitzende der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

Die persönliche Übergabe wertet der VBE als positives Signal. „Ohne ein offenes Ohr für die Personen aus der Praxis kann die weltbeste Bildung nicht gelingen. Ändern müssen sich die Arbeitsbedingungen und nicht die Lehr-Methoden“, erklärt Deimel.

Der VBE fordert Frau Gebauer auf, einen Masterplan Grundschule umzusetzen, der die Wertschätzung der Arbeit der Grundschullehrkräfte im Fokus hat. Anne Deimel: „Die Lehrkräfte werden es deutlich wahrnehmen und alle Schülerinnen und Schüler werden sich mit guten Leistungen bedanken.

Insbesondere die Kommentare der Unterzeichner, zu denen nicht nur Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen gehören, sondern auch viele Eltern, verdeutlichen die Dringlichkeit der VBE-Forderungen:

Unsere Professionalität wird in Frage gestellt, dementsprechend sind wir auch die letzten die gefragt werden, wenn es um sinnvolle Rahmenbedingungen geht. Als hätten wir keine Ahnung von unserem Job und bräuchten mal ein paar pädagogische und didaktische Tipps.“

„Wenn wir die erste Ausbildung unserer Kinder nicht mehr wertschätzen, dann wird sich die Schere zwischen bildungsnaher und bildungsferner Bevölkerung immer weiter öffnen. Die sich daraus entwickelnde Problematik kostet viel mehr als eine Investition in die Grundschulen. Selbst wenn jeder Grundschullehrer das doppelte Gehalt bekäme!“

„Mir ist diese Petition wichtig, damit sich mehr junge Menschen für den eigentlich wunderbaren Beruf des Lehrers / der Lehrerin an einer Grundschule interessieren und dementsprechend wieder mehr Qualifizierte Interesse an einem Funktionsamt entwickeln.“

„Die Methode, mit der ich den Kindern das Lesen und Schreiben beibringe, ist gerade mein geringstes Problem, denn da verfüge ich über genügend Kompetenz und Erfahrung - und eine Fibel als Patentlösung brauche ich ganz sicher nicht.“

„Seit über 25 Jahren bin ich als Grundschullehrerin tätig - und zwar mit Leib und Seele. Ich stelle allerdings fest, dass mich genau das immer stärker an die eigene Belastungsgrenze bringt.

„Weil der vorangegangene Brandbrief mir aus tiefster Seele spricht!“

„Weil das Unterrichten an den Grundschulen mittlerweile unzumutbar geworden ist.“

„Weil uns an den Grundschulen langsam die Luft ausgeht...“

„Weil ich sehr engagiert und grundsätzlich gerne Lehrerin bin, aber bei diesen Rahmenbedingungen so langsam meine Freude an dem Beruf verliere.“



Zu der Onlinepetition und den Kommentaren der Unterzeichner gelangen Sie hier: https://www.openpetition.de/petition/online/es-ist-fuenf-nach-zwoelf-bessere-rahmenbedingungen-fuer-grundschulen-jetzt


Pressemitteilung 39-2018
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„Coole Slogans allein reichen nicht, um ausreichend junge Menschen für den Beruf zu begeistern. Die mit Sicherheit effektivste Kampagne müsste endlich den gleichen Lohn für gleiche Arbeit und angemessene Arbeitsbedingungen beinhalten“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich der Vorstellung der Lehrerwerbekampagne.

17.04.2018
VBE: Mobbing verhindern, Tätern Grenzen aufzeigen

„Mobbing erfordert klare Konsequenzen und präventive Maßnahmen. Was besonders perfide am Cybermobbing ist: Es endet nicht nach dem Schulschluss, sondern verfolgt die Opfer 24 Stunden lang an allen Wochentagen. Und nicht immer bleibt es im digitalen Raum. Worte finden ihren Weg in die Realität, aus Worten werden manchmal Taten. Politik ist hier gefordert, nicht nur Erklärungen abzugeben, sondern endlich das Schulpersonal spürbar durch angemessene Ressourcen zu stärken“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich der Anhörung zur Cybergewalt.

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11.04.2018
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06.04.2018
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"Fast die Hälfte der Grundschulleitungen wünscht sich ein Jobsharing für die Führungsposition – dies zeigt die aktuelle vom VBE in Auftrag gegebene forsa-Umfrage von Schulleitungen deutlich. Insofern begrüßen wir, dass die Schulministerin mit dem Modell ‚Schulleitung in Teilzeit‘ diesem Wunsch Rechnung trägt und Frauen die Möglichkeit erhalten, Führungsaufgaben und Familie besser zu vereinbaren. Teilzeitregelungen und Mentoring sind jedoch nur erste Schritte, um dem Schulleitermangel in NRW zu begegnen. Ohne angemessene Bedingungen bleiben die Posten weiterhin unbesetzt", erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich der heutigen Pressekonferenz der Schulministerin Gebauer zu der Besetzung der freien Schulleitungsstellen.

22.03.2018
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Anlässlich der heutigen Landtags-Debatte über die Wiedereinführung von G9 weist der VBE auf die möglichen Schwierigkeiten des aktuellen Jahrgangs 5 hin. Im Schuljahr 2023/24 gibt es keine Einführungsphase nach ‚altem‘ G8-Muster mehr, aber auch an den Gymnasien noch keine Stufe 11 eines G9-Gymnasiums. ‚Ein Problem für alle Schülerinnen und Schüler der Real-, Sekundar- und Hauptschulen, die genau im Schuljahr 2023/24 in die Oberstufe eines Gymnasiums wechseln möchten. Noch ist Zeit genug, um eine sichtbare Lücke im Übergang rechtzeitig zu sichern und die Beteiligten frühzeitig einzubinden‘, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

21.03.2018
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15.03.2018
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13.03.2018
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09.03.2018
VBE: Zu wenig Personal, zu viel Bürokratie

Die NRW-Auswertung der forsa-Umfrage ‚Die Schule aus Sicht der Schulleiter‘ zeigt, dass der Lehrermangel mit Abstand als das größte Problem eingestuft wird (64%). NRW liegt hier über dem Bundesdurschnitt (57%). ‚Die weltbeste Bildung steht und fällt mit einer ausreichenden Lehrerversorgung. 44 Prozent der befragten Leitungen kämpfen mit Lehrermangel und unbesetzten Stellen. Zu oft springen Schulleitungen als Vertretungslehrer ein. Es bleibt dann zu wenig Zeit für die Verwaltung. Gleichzeitig gehören die steigenden Verwaltungsarbeiten zu den größten Belastungsfaktoren (88%). Es ist überfällig, zu entbürokratisieren und qualitative Maßnahmen gegen den Lehrermangel umzusetzen‘, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

07.03.2018
Statement zur DKLK-Studie

Stefan Behlau, Landesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung NRW:

„Auf der einen Seite wird ein Zuwachs an Armut beobachtet, auf der anderen Seite fühlen sich über ¼ der Kitaleitungen über Hilfsangebote für arme Familien unzureichend informiert. Das sehen wir sehr kritisch. Hier sind entsprechende Stellen gefordert. Zum einen müssen entsprechende Hilfsangebote einfach zugänglich zur Verfügung gestellt werden, zum anderen müssen aber auch dringend die notwendigen Bedingungen her. Leider steht die oft geringe Leitungszeit im Weg. Ohne ausreichend Zeit und entsprechende Fortbildungen können sich Leitungen nur schwer informieren. Die Lösung darf allerdings nicht sein, dass Fortbildungen außerhalb der Dienstzeit erfolgen. Fortbildungen sind kein Privatvergnügen, sondern gehören zur professionellen Arbeit dazu.

06.03.2018
VBE: Übergang ermöglichen

„Wir begrüßen die Abschaffung des Turboabiturs. Leider fehlt aber die letzte Konsequenz. In einigen Regionen kann durch die Wahlentscheidung die Durchlässigkeit beim Schulwechsel erschwert werden. Es gibt auch Herausforderungen für die aktuelle Jahrgangsstufe 5, die bisher zu wenig Beachtung finden. Im Schuljahr 2023/24 ist der Übergang noch nicht für alle Kinder gestaltet“, erklärt Stefan Behlau, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW, zur Vorstellung des G9-Gesetzes.

28.02.2018
VBE: Keine Medienkompetenz ohne entsprechende Ressourcen

Das Schulministerium bereitet einen Erlass vor, der Medienkunde zur Pflicht machen soll. Der VBE weist auf die notwendigen Gelingensbedingungen hin. Bis zum Jahr 2021 sollen Schulen entsprechende Konzepte erarbeiten. „Wenn bis 2021 die Schulen gefordert sind Konzepte zu liefern, dann sind vorher die Schulträger und das Land gefordert die ausreichende Ausstattung und Infrastruktur zu stellen. Medienkompetenz als eine der entscheidenden Schlüsselkompetenzen unserer Zeit gehört priorisiert. Die Frage ist allerdings, ob dafür ausreichend Ressourcen zur Verfügung gestellt werden können“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung.

28.02.2018
VBE: Dreigliedriges Schulsystem?

„Der Wandel unseres Schulsystems ist im vollen Gange. Politik und Gesellschaft dürfen den Bildungsgang Hauptschule nicht unterschätzen, der mit oder ohne die Hauptschule als Institution nicht wegfallen kann. Hier ist die Politik gefragt, Lösungen zu finden“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung, anlässlich der heute veröffentlichten Statistik der Schülerzahlen an Hauptschulen.

22.02.2018
VBE: NRW erneut Schlusslicht

Mit den geringsten Ausgaben für Schulen je Schülerin und Schüler belegt NRW einen traurigen letzten Platz im Ländervergleich. Die heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes listen die Ausgaben des Haushaltsjahres 2015 auf. „Wer in Bildung investiert, investiert in die Zukunft. NRW kann es sich nicht leisten hier zu sparen. Wir fordern höhere Ausgaben pro Schüler, flächendeckende Schulsozialarbeit und echte Maßnahmen gegen Lehrermangel“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

21.02.2018
VBE: Lehrkräfte verdienen mehr Wertschätzung

„Der Lehrermangel ist die größte und wichtigste Herausforderung für Frau Gebauer. Ohne originär ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer kann es keine weltbeste Bildung geben. Ohne ausreichend Lehrkräfte können Inklusion und Integration kaum gelingen. Wir erwarten heute klare Signale gegen den Lehrermangel. Ein entscheidender Schritt wäre es, den gleichen Lohn für gleiche Arbeit zu zahlen, damit der Beruf attraktiver wird und Lehrerinnen und Lehrer endlich mehr Wertschätzung erhalten. Das wäre eine langfristige und wirksame Maßnahme“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich der heutigen Sitzung des Schulausschusses.

20.02.2018
VBE: Integration geht nicht durch Exklusion

„Die Antwort auf den Anstieg der ausländischen Schülerinnen und Schüler darf nicht Exklusion sein, wie wir es etwa in Hagen erleben. Integration kann nur durch den gemeinsamen Unterricht gelingen. Vor allem Sprache ist der Schlüssel zur Welt. Doch Exklusion verhindert den Spracherwerb und die schulische Integration. Wir brauchen endlich angemessene Arbeitsbedingungen für den Integrationsort Schule. Das Potential ist riesig, aber die Bedingungen stimmen nicht. Zu große Klassen, zu wenig Lehrer und zu wenig Sozialarbeiter, um angemessen arbeiten zu können“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich des Anstiegs der ausländischen Schülerinnen und Schüler in NRW.

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Ihre Qualifizierung vor Ort

Termine, Orte und Anmeldung

Grafik: VBE NRW
Dank an die Unterzeichner

Unterschriften an Ministerin übergeben

Grafik: dbb
Einkommensrunde 2018

Einigung ist erzielt

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Schule heute

Ausgabe April 2018


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