Zur lernförderlichen Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht

05.10.2020

Unterstützungsangebot des VBE zur Erstellung eines schuleigenen Konzeptes

Für das Schuljahr 2020/21 wurden die rechtlichen Grundlagen durch die zweite Verordnung zur befristeten Änderung der Ausbildungs- und Prüfungsordnung gemäß §52 SchulG1 ergänzt. Die Änderung dient dazu den Distanzunterricht als Ergänzung zum Präsenzunterricht in der herkömmlichen Form rechtlich zu verankern.

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In Anbetracht der besonderen Umstände der Corona-Pandemie, unter denen das zweite Halbjahr des Schuljahres 2019/20 stattfand und unter denen das Schuljahr 2020/21 weiterhin stattfindet, ergeben sich nicht nur organisatorische, sondern auch pädagogische bzw. didaktisch-methodische Konsequenzen, denen wir nunmehr verantwortungsvoll begegnen müssen. Lehr- und Lernprozesse werden in dem Bewusstsein geplant, initiiert und begleitet, dass der angepasste Regelbetrieb in Präsenz jederzeit durch Distanzunterricht ergänzt werden kann und muss.

Nur wenn entsprechend vorausschauend agiert wird, kann die Schule auch außerhalb des regulären Präsenzunterrichts den unterschiedlichen Bedürfnissen aller Schülerinnen und Schüler gerecht werden, sowie den Kompetenzerwerb gezielt fördern, Leistungsdefizite kompensieren und Lernschwierigkeiten auffangen.

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