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27.02.2020

VBE: In Bildung wird zu wenig investiert

NRW gibt am wenigsten pro Schüler/-in aus

Für Nordrhein-Westfalen wurden für das Jahr 2017 die niedrigsten Ausgaben je Schülerin und Schüler im Bundesländervergleich ermittelt. Das zeigen die heute veröffentlichten Daten des Statistischen Bundesamtes.

„Der Vergleich zeigt: Nordrhein-Westfalen braucht keine Leuchtturmprojekte und keine Notlösungen, sondern intensive und nachhaltige Investitionen in die Bildung. Es ist zwar zu erwarten, dass sich die Situation in den Folgejahren leicht ändert, aber das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass in Bildung zu wenig investiert wurde und wird. Andere Länder investieren deutlich mehr und bieten damit auch stärkere Anreize für Fachkräfte. Das wird langfristig für NRW richtig teuer und das erklärte Ziel, aus NRW ein Land des Aufstiegs durch Bildung zu machen, rückt in weite Ferne“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

Die Pressemitteilung sowie weitere Informationen des Statistischen Bundesamtes finden Sie hier.


Pressemitteilung 07/2020
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04.02.2020
VBE: Jetzt durch Handeln wertschätzen

Anlässlich der Jahresauftakt-Pressekonferenz des Ministerpräsidenten Armin Laschet erinnern wir an das folgende Zitat vor seiner Wahl:

„Es ist unbezweifelbar, dass sich bei der Bezahlung der Lehrkräfte im Primarbereich und in den Haupt- und Realschulen etwas ändern muss. Die gleiche Länge von Studium und anschließendem Referendariat macht eine solche Änderung notwendig. Auch hier gilt unser Grundsatz: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit bei gleicher Ausbildung.“

Dazu erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW:

„Leere Versprechen seitens der Politik sind Lehrkräfte leider allzu oft gewohnt. Gerade jetzt, in der Krise des kräftezehrenden Personalmangels, wäre es ein guter Zeitpunkt, dieses deutliche Signal der Wertschätzung für die Kolleginnen und Kollegen in den Schulen zu setzen. Ein guter Zeitpunkt, um das im Dienst befindliche Personal zu stärken und ein guter Zeitpunkt, um jungen Menschen deutlich zu machen, dass es sich lohnt, Lehrkraft in NRW zu werden. Die positive Haltung der Schulministerin in dieser Frage kennen wir, jetzt ist die gesamte Landesregierung mit dem Ministerpräsidenten an der Spitze gefragt, den bisher leeren Worten Taten folgen zu lassen.“

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