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18.06.2018

VBE: Gegen Lehrermangel hilft gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Mehr Studienplätze für künftige Grundschullehrer in NRW

Der VBE NRW begrüßt den Ausbau der Studienplätze für Grundschullehrkräfte und weist auf die nötigen Anreize hin. „Der Ausbau wurde bisher verschlafen und ist eine qualitative Antwort auf den Lehrermangel. Ziel muss es sein, ausreichend originär ausgebildete Lehrkräfte zu gewinnen. Es reicht aber nicht, nur die Plätze zur Verfügung zu stellen. Wer gleiche Arbeit ungleich bezahlt, der kann den Lehrermangel nicht beheben. Als nächsten Schritt erwarten wir A13/EG13 für alle Lehrkräfte in allen Schulformen. Die gerechte Besoldung muss in NRW endlich Realität werden, wenn die Fachkräfte im Bundesland bleiben sollen“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE.

Gerechte Besoldung und angemessene Arbeitsbedingungen sind aus Sicht der Lehrergewerkschaft VBE NRW die Antworten auf den Lehrermangel. Der VBE hat mit seiner Grundschul-Onlinepetition „Es ist fünf nach zwölf“ deutlich auf die Missstände hingewiesen und die Unterschriften sowie Forderungen persönlich im April an Schulministerin Gebauer übergeben. Stefan Behlau: „Ohne ein offenes Ohr für die Personen aus der Praxis kann die weltbeste Bildung nicht gelingen. Die Ausweitung der Studienplätze und die Ausschreibung der 600 neuen Stellen für die sozialpädagogischen Fachkräfte in der Schuleingangsphase sind Schritte in die richtige Richtung.“

 

Link zum Artikel über die Übergabe der Grundschulpetition

 

Mehr Studienplätze für künftige Grundschullehrer in NRW

 

600 neue Stellen für sozialpädagogische Fachkräfte

 

 

 


Pressemitteilung 56-2018
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18.06.2018
VBE: Lehrkräfte befürworten Inklusion, nur nicht die Rahmenbedingungen

Anlässlich der Forderung zweier Elternverbände, Lehrkräfte zusätzlich in den Ferien für Fortbildungen zu verpflichten, erinnert die Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW an seine Umfrage zur Inklusion und lehnt die Forderung ausdrücklich ab. „Die Mehrheit der Lehrkräfte spricht sich für die Inklusion aus. 98 Prozent der Expertinnen und Experten aus der Praxis fordern für die inklusive Beschulung die Doppelbesetzung aus Regelschullehrkraft und Sonderpädagoge. Lehrkräfte und Eltern sollten sich für angemessene Rahmenbedingungen stark machen“, erklärt Anne Deimel, stellvertretende Landesvorsitzendes des VBE.

15.06.2018
VBE: Kurse zeigen, wie wertvoll Wissen ist

Die Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW begrüßt das Modellprojekt ‚Laienreanimation an Schulen‘. „Erste-Hilfe-Kurse zeigen Schülerinnen und Schülern ganz praktisch, wie wertvoll Wissen ist. Die Kurse zeigen, dass Wissen sogar Leben retten kann“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE.

14.06.2018
VBE: Den Kindern gerecht werden

Anlässlich des Anstiegs der Schülerschaft mit sonderpädagogischem Förderbedarf fordert die Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE), endlich angemessene Bedingungen für eine erfolgreiche Umsetzung der schulischen Inklusion an Regel- und Förderschulen zu schaffen. „Auf der einen Seite benötigen wir für die Inklusion eine angemessenere Schüler-Lehrer-Relation, auf der anderen Seite fehlt es an nötigem Personal. Hier muss dringend nachgesteuert werden. Die Kolleginnen und Kollegen erwarten mit Spannung die Pläne der Landesregierung“, erklärt Behlau.

13.06.2018
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Anlässlich der Stellenausschreibung von 600 neuen Stellen für sozialpädagogische Fachkräfte in der Schuleingangsphase wiederholt die Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW seine Forderung, einen Masterplan Grundschule umzusetzen, der die Wertschätzung der Arbeit der Grundschullehrkräfte im Fokus hat. „Multiprofessionalität ist ein essentieller Baustein, um auf die Herausforderungen der heutigen Schulrealität reagieren zu können. Nach der Stellenausschreibung als ein Teil des Masterplans Grundschule, müssen nun Voraussetzungen für kleinere Klassen und eine angemessene Ausstattung folgen“, erklärt Anne Deimel, stellvertretende Landesvorsitzende des VBE.

13.06.2018
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Die Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW ist gegen die Pläne der Landesregierung, einen Hauptschulbildungsgang an Realschulen ab Klasse 5 einzuführen. „Das ist alter Wein in alten Schläuchen. Der Antrag liest sich wie die Wiedereinführung der Verbundschule durch die Hintertür. Die Realschule kämpft schon jetzt mit zu großen Klassen und einer vielfältigen Schülerschaft, da die nötigen Ressourcen fehlen“, mahnt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE.

12.06.2018
VBE: Urteil stärkt Bildungs- und Erziehungsauftrag

Der VBE begrüßt das Urteil zum Streikverbot. „Das Urteil ist keine Überraschung. Lehrkräfte üben eine grundrechtswesentliche Tätigkeit mit hoheitsrechtlichen Befugnissen aus. Lehrkräfte sind zu verbeamten und die Verbeamtung geht selbstverständlich sowohl mit Rechten als auch mit Pflichten einher. Als Interessensvertretung für Lehrerinnen und Lehrer begrüßen wir das Urteil“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

09.06.2018
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Der VBE positioniert sich klar gegen den Antrag der NRW-Koalition, einen Hauptschulbildungsgang ab Klasse 5 an den Realschulen anbieten zu können. Ein entsprechender Antrag wird am Mittwoch im Landtag eingereicht. „Während die Landesregierung mit enormen, angemessenen Anstrengungen G9 realisiert, soll die Realschule mit einem überholten Konzept erneuert werden. Der Antrag liest sich wie die Wieder-Einführung der Verbundschule durch die Hintertür. Das ist alter Wein in alten Schläuchen und bedeutet ‚Mit Volldampf in die Vergangenheit‘. Positiv ist, dass jetzt endlich die Bildungslandschaft als Ganzes in den Fokus rücken könnte – dies ist längst überfällig“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

05.06.2018
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Der VBE weist anlässlich des morgigen Schulausschusses und der geplanten Stellenausweitung auf den Fachkräftemangel hin. „Wir begrüßen die Bemühungen, neue Stellen zu schaffen. Es reicht jedoch nicht, Stellen auszuschreiben. Der Markt ist leergefegt. Ohne attraktive Anreize bekommt das Land den Lehrermangel nicht in den Griff. Vom Schulministerium erhalten wir positive Signale, doch an anderer Stelle scheint noch nicht klar zu sein: Wer in Bildung investiert, investiert in die Zukunft des Landes. Nur mit ausreichend originär ausgebildetem Personal erhalten wir eine flächendeckende Unterrichtsversorgung und können etwa die Inklusion qualitativ angemessen umsetzen“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

04.06.2018
VBE: Viele offene Fragen

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW begrüßt die Ankündigung, die Inklusion qualitativ zu stärken und Qualitätsstandards einzuführen. Des Weiteren begrüßt der VBE, dass zusätzliche Stellen für die Aufgaben zur Verfügung gestellt und Studienkapazitäten erhöht werden, auch die Verlängerung der Sondermaßnahme VOBASOF ist zu unterstützen. „Das Ziel, die Ressourcen zu erhöhen, ist richtig. Eine Optimierung durch eine Bündelung kann aber nur eine Übergangslösung sein. Letztlich sollte die Landesregierung allen Kindern wohnortnah bestmögliche Bildung ermöglichen“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

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Termine, Orte und Anmeldung

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Programm und Anmeldung

Dortmund, 20.09.18, 10 Uhr

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Tarifbeschäftigte in Schulen

21.06.18, 14-17 h, 0231 425757 22

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Schule heute

Ausgabe Juni 2018


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