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22.05.2017

VBE: Probleme in der Bildungspolitik zügig angehen

Lange Aufgabenliste in der Bildungspolitik für die neue Landesregierung

Einen Tag vor dem Beginn der Koalitionsverhandlungen von CDU und FDP sagt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) NRW: „Bei der Landtagswahl am 14. Mai hat sich erneut gezeigt, dass Schulpolitik entscheidend für Wahlerfolg oder Wahlniederlage sein kann.“

 

Die mangelhafte Umsetzung der Inklusion, die Unzufriedenheit mit dem verkürzten Bildungsgang des Gymnasiums, die unzureichenden Arbeitsbedingungen an den Schulen und die schlechte digitale Ausstattung haben in den letzten Jahren für große Unzufriedenheit unter Eltern, Lehrkräften und Schülern gesorgt. Der VBE hatte, unter anderem durch repräsentative Befragungen von Lehrkräften, immer wieder auf diese Baustellen hingewiesen. Die rot-grüne Landesregierung hat diese Signale nicht ausreichend wahrgenommen. „Die neue Landesregierung ist gut beraten, aus diesen Fehlern zu lernen“, sagt Beckmann.

Noch steht nicht abschließend fest, wer zukünftig die Geschäfte im Bildungsbereich führen wird. Ganz gleich, wie die zukünftige Regierung sich zusammensetzen wird, der VBE wird seine Linie des kritisch-konstruktiven Dialogs fortsetzen und die Defizite im Bildungsbereich offen benennen und belegen.

Der VBE fordert die zukünftige Landesregierung auf, die Baustellen zügig anzugehen und dabei einige der guten Wege, die die rot-grüne Regierung eingeschlagen hatte, pragmatisch weiterzuverfolgen. Beckmann sagt: „Bildungspolitik ist zu wichtig, um hier ideologische Kämpfe auszufechten.“

Er warnt: Ein Zurückgehen in die Zeiten eines starr gegliederten Schulsystems, werden die Menschen nicht mitmachen. Mit diesem Vorhaben ist die schwarz-gelbe Koalition unter Jürgen Rüttgers schon einmal gescheitert. Zu den guten Wegen zählt der VBE beispielsweise den Schulkonsens, die Einrichtung runder Tische sowie den Ausbau der Ganztagsschule.

„Große Herausforderungen wie Inklusion, Integration, Bildung in der digitalen Welt,gerechte Bezahlung von Lehrkräften und Schulleitungen warten auf Lösungen. Wir werden nicht lockerlassen, bis ein Masterplan dafür gefunden ist. Gerade angesichts sprudelnder Steuerquellen erwarten wir aber zügige Fortschritte“, sagt Beckmann.


Pressemitteilung 25-17
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Sich ein Bild machen – mit dem Film „Ich. Du. Inklusion“

Rund um den Premierentermin des Dokumentarfilms „Ich. Du. Inklusion – Wenn Anspruch auf Wirklichkeit trifft“ am 4. Mai 2017 gibt es viele Veranstaltungen zusammen mit dem Kooperationspartner, Verband Bildung und Erziehung (VBE). Der Landesvorsitzende des VBE NRW Udo Beckmann lädt politisch Verantwortliche, Medienvertreter und die interessierte Öffentlichkeit dazu ein, sich den Film anzusehen und bei den Sonderveranstaltungen mit Vertreterinnen und Vertretern des VBE NRW über die aktuelle Situation zu sprechen. „Vielfach krankt es an der fehlenden Vorstellung, was Inklusion für die Beteiligten bedeutet. Oft haben wir die Politik dafür angeklagt, Entscheidungen aus dem Elfenbeinturm zu treffen. Mit dem Film und anschließenden Diskussionsrunden bieten wir nun proaktiv die Möglichkeit an, sich über die Realität an deutschen Schulen zu informieren“, erklärt der VBE-Landesvorsitzende, Udo Beckmann

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Rahmenbedingungen verbessern

Die Unterversorgung der Kitas ist ein seit Jahren schwelendes Problem. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) als gewerkschaftliche Interessenvertretung setzt sich auf der politischen Ebene dafür ein, dass die Mängel beseitigt werden. Unabhängig davon bieten Wolters Kluwer Deutschland und der VBE als Partner mit dem Deutschen Kitaleitungskongress (DKLK) Fortbildungs- und Unterstützungsmöglichkeiten für Kitaleitungskräfte an.

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„Die vom VBE in Auftrag gegebene wissenschaftliche Expertise belegt, was Lehrkräfte immer wieder deutlich machen, nämlich dass Kinder mit emotional-sozialen Entwicklungsstörungen eine ausgeprägte Symptomatik zeigen, die nur durch intensivpädagogische Maßnahmen, in der Regel durch entsprechend ausgebildete Sonderpädagogen, aufgefangen werden kann. Gleichzeitig wird offenbar, dass die Zahl der Kinder, die einen entsprechenden Förderbedarf attestiert bekommen, sich seit 2005 in NRW von mehr als 14500 auf über 29000 in 2016 verdoppelt hat. Um den Schulbetrieb im inklusiven Bildungssystem aufrecht erhalten zu können, braucht es vor diesem Hintergrund für die Beschulung dieser Kinder in inklusiven Lerngruppen mehr denn je die Doppelbesetzung mit Lehrkraft und Sonderpädagoge und die Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams zur intensivpädagogischen Beschulung“, fordert Udo Beckmann, Bundesvorsitzender und Landesvorsitzender NRW des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) auf Basis der vom VBE beauftragten Expertise „Welchen Förderbedarf haben Kinder mit emotional-sozialen Entwicklungsstörungen?“

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08.02.2017
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01.02.2017
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„Wir freuen uns sehr, dass auch die Grünen die Notwendigkeit erkannt haben, dass gleichwertige Arbeit gleich besoldet werden muss“, sagt der Vorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung Udo Beckmann über die Aussage der Grünen Spitzenkandidatin Sylvia Löhrmann. Die amtierenden Schulministerin äußerte sich in einem Pressegespräch im Landtag, dass ihre Partei zukünftig eine Bezahlung nach A 13 einführen möchte.

30.01.2017
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41 Prozent der Lehrkräfte benennen die Umsetzung von Inklusion/Integration, 28 Prozent den Lehrermangel, 17 Prozent das Gebäude und 13 Prozent die Ausstattung als größte Probleme an ihrer Schule. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) hatte das Meinungsforschungsinstitut forsa Ende 2016 damit beauftragt, Lehrkräfte zu fragen, was die größten Probleme an ihren Schulen sind.

27.01.2017
VBE: Digitalisierung endlich in Gang bringen

„Der Bericht der Medienberatung bestätigt leider nur, was wir schon lange wissen: Schulen in NRW sind von einer zeitgemäßen IT-Ausstattung noch weit entfernt“, sagt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) NRW. Nach einer Studie der Medienberatung NRW, die heute in einer aktuellen Stunde im Landtag diskutiert wurde, leiden Schulen unter einer dramatischen Unterversorgung mit schnellem Internet.

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VBE: Ablehnung des Masterplans ist Schlag ins Gesicht der Grundschulen

Die Arbeit in den Grundschulen ist aus Sicht des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) aus der Balance geraten. Diese haben die Grundschulumfragen des VBE von Mai und November 2016 gezeigt.

16.01.2017
VBE: Hohe Dunkelziffer bei Gewalt gegen Lehrkräfte

„Die Daten der Landesregierung und das Eingeständnis einer hohen Dunkelziffer bestätigen die Einschätzung des Verbands Bildung und Erziehung, dass Gewalt gegen Lehrer ein Tabuthema ist, zu dessen Verhinderung mehr getan werden muss“, sagt Udo Beckmann, Vorsitzender des VBE NRW anlässlich einer aktuellen Auswertung von anerkannten Dienstunfällen von Lehrkräften. Die Daten, die das Schulministerium als Antwort auf eine CDU-Anfrage dem Landtag vorlegte, stammen aus dem Jahr 2015.

10.01.2017
VBE: Inklusion braucht landesweite verbindliche Standards

„Die Entscheidung verhindert eine dringend notwendige Verbesserung der erforderlichen Inklusionsleistungen der Kommunen“, kommentiert Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung NRW die heutige Rechtsprechung des NRW-Verfassungsgerichtshof.

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