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31.10.2014

VBE: Schulen brauchen mehr männliche Lehrkräfte

Statistik von IT NRW macht Nachholbedarf deutlich

„Männliche Lehrkräfte werden an den Schulen in NRW immer mehr zur Mangelware“ kommentiert Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW, die heutige Veröffentlichung der entsprechenden Zahlen durch das Statistische Landesamt, „Pädagogische Berufe werden in der Gesellschaft häufig nicht genügend wertgeschätzt und das alte Rollenbild, Erziehung sei Aufgabe der Frauen, scheint immer noch in vielen Köpfen verankert zu sein. Dabei brauchen Kinder gleichermaßen weibliche wie männliche Bezugspersonen, um sich emotional stabil entwickeln zu können.“

„Vor dem Hintergrund der steigenden Zahl alleinerziehender Mütter kommen Kinder häufig erst sehr spät das erste Mal mit einem männlichen Rollenvorbild in Kontakt. In Kitas und Grundschulen ist der Großteil der Lehrkräfte weiblich, und auch in der Sek I und Sek II verstärkt sich dieser Trend zunehmend“, so Beckmann. Dabei gehe es aber nicht darum, die hochqualifizierte Arbeit der Lehrerinnen abzuwerten, macht Beckmann klar. „Wichtig ist jedoch, dass Kinder mit beiden Geschlechtern als Rollenvorbilder Umgang haben.“


Pressemitteilung 52-14
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21.10.2014
VBE: Gute Bildung braucht deutlich mehr Ressourcen

„Wer kein Kind zurücklassen will, muss optimale Bedingungen schaffen. Davon sind wir im Vergleich zu anderen Bundesländern meilenweit entfernt“, fordert Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW, „Die Qualität an den Schulen darf nicht vom Gutdünken des Finanzministers abhängig sein.“ Vor dem Hintergrund der heutigen Anhörung im Unterausschuss Personal im Landtag drängt der VBE deswegen darauf, die entsprechenden Finanzmittel im Landeshaushalt zu erhöhen.

20.10.2014
VBE: Schulen müssen deutlich mehr Unterstützung bekommen

„Viele Schulen können den Ansturm der Flüchtlingskinder im Moment nur schwer bewältigen“, sagt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW, „Sie brauchen mehr Unterstützung bei der Beschulung von schwer traumatisierten Kindern aus Kriegsgebieten.“ Im Moment würde mehr improvisiert, so Beckmann, da die Landesregierung und die Kommunen mit der Zahl der Flüchtlinge aus dem Nahen Osten überfordert seien: „Diese Überforderung darf aber nicht zu Lasten der Flüchtlingskinder, der übrigen Kinder und den betroffenen Schulen gehen.“

08.10.2014
VBE: Belastungen senken – Prävention verstärken

„Die Zahlen der pensionierten Lehrkräfte überraschen nicht – schließlich bilden verbeamtete Lehrkräfte mit fast 60 % den größten Anteil an der Beamtenschaft“, kommentiert Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW die heute von IT.NRW vorgestellte Statistik, „Hinzu kommt, dass in der Lehrerschaft nach wie vor eine Überalterung festzustellen ist.“

06.10.2014
VBE: Unterrichtsausfall muss zuverlässig erfasst werden

„Es ist fraglich, ob jede Fehlstunde einer Lehrkraft einzeln gemeldet wer-den muss“, sagt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW, „Eine zuverlässige Stichprobe würde ausreichen, um ein schlüssiges Bild des Unterrichtsausfalls zu ergeben. Dabei muss ausnahmslos jeder Unterrichtsausfall erfasst werden. Wenn eine Lehrkraft gleichzeitig zwei Klassen beaufsichtigt, sieht es nur auf dem Papier so aus, als würde kein Unterricht ausfallen – diese Art der Erhebung kaschiert die Realität.“

01.10.2014
VBE: FDP-Antrag strotzt vor Ignoranz

„Hätte sich die FDP mit dem Gutachten des VBE inhaltlich auseinandergesetzt, hätte sie gemerkt, dass es im Kern um die erleichterte Gründung und Weiterführung von Schulen des längeren gemeinsamen Lernens geht. So soll sichergestellt werden, dass ein flächendeckendes Schulangebot gesichert ist. Eine Forderung, die Gymnasien abzuschaffen und Leistungsansprüche abzusenken, wird sie in dem Gutachten nicht finden“, kommentiert Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW den Antrag der FDP in der heutigen aktuellen Stunde der Plenarsitzung.

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Dortmund, 14. April 2018

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