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04.02.2020

VBE: Jetzt durch Handeln wertschätzen

Jahresauftakt-Pressekonferenz von Ministerpräsident Laschet

Anlässlich der Jahresauftakt-Pressekonferenz des Ministerpräsidenten Armin Laschet erinnern wir an das folgende Zitat vor seiner Wahl:

„Es ist unbezweifelbar, dass sich bei der Bezahlung der Lehrkräfte im Primarbereich und in den Haupt- und Realschulen etwas ändern muss. Die gleiche Länge von Studium und anschließendem Referendariat macht eine solche Änderung notwendig. Auch hier gilt unser Grundsatz: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit bei gleicher Ausbildung.“

Dazu erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW:

„Leere Versprechen seitens der Politik sind Lehrkräfte leider allzu oft gewohnt. Gerade jetzt, in der Krise des kräftezehrenden Personalmangels, wäre es ein guter Zeitpunkt, dieses deutliche Signal der Wertschätzung für die Kolleginnen und Kollegen in den Schulen zu setzen. Ein guter Zeitpunkt, um das im Dienst befindliche Personal zu stärken und ein guter Zeitpunkt, um jungen Menschen deutlich zu machen, dass es sich lohnt, Lehrkraft in NRW zu werden. Die positive Haltung der Schulministerin in dieser Frage kennen wir, jetzt ist die gesamte Landesregierung mit dem Ministerpräsidenten an der Spitze gefragt, den bisher leeren Worten Taten folgen zu lassen.“

Für seine Online-Petition „Stau auf der A13“ konnte der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW rund 36.000 Unterstützerinnen und Unterstützer gewinnen.

Für eine Übergabe der Unterschriften erhielt der VBE eine Absage vom Ministerpräsidenten. Die 36.000 Unterschriften liegen dem Petitionsausschuss vor.

 

Weiterführende Links:

Position von Armin Laschet vor der Wahl

Onlinepetition „Stau auf der A13“

Schreiben an Ministerpräsident Armin Laschet

Positionen der angefragten Landtagsabgeordneten zu A13/EG13

Bedarfsprognose des Schulministeriums


Pressemitteilung 06/2020
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30.01.2020
VBE: Entscheidung für die weiterführende Schule mit Blick auf das Kind treffen

Am Freitag bekommen Schülerinnen und Schüler ihre Halbjahreszeugnisse. In der vierten Klasse erhalten sie zudem eine nicht bindende Empfehlung für die weiterführende Schule. Dazu erklärt Anne Deimel, stellv. Landesvorsitzende des VBE:

„Diese Entscheidung für eine passende weiterführende Schule ist für jedes Kind sehr wichtig. Die Eltern sind hier gefordert, da Kinder im vierten Schuljahr diese Entscheidung noch nicht selbst treffen können.“

29.01.2020
VBE: Koalitionsvertrag umsetzen

Anlässlich der heutigen Debatte im Landtag zur schulpolitischen Halbzeitbilanz der Landesregierung erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW:

„Zwar zeigte sich bei G9, was geleistet werden kann, doch leider fehlt diese Kraftanstrengung bislang für die größte Baustelle. Der Lehrkräftemangel müsste eigentlich dazu führen, dass der Beruf attraktiver gemacht und fair bezahlt wird, doch die Landesregierung setzt auf Notlösungen. Im Koalitionsvertrag wurde angekündigt, die Attraktivität des Lehrerberufs generell wieder zu steigern. Wir fordern gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit für alle Lehrkräfte an allen Schulformen und die bestmögliche Ausstattung für alle Schulen des Landes.“ 

28.01.2020
VBE: Das Gelernte müssen wir auch anwenden können

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW begrüßt die Förderung der kommunalen Medienzentren und fordert alle Schulen bestmöglich auszustatten.

„Beste Bildung braucht beste Bedingungen. Dazu gehört, dass das Gelernte auch in der Praxis umgesetzt werden kann. Wir begrüßen, dass sich Lehrkräfte in Versuchslaboren mit neuer Technik vertraut machen können. Anschließend muss es möglich sein, dies auch in der Praxis in allen Schulen umsetzen zu können. Wir fordern deshalb eine zeitgemäße Ausstattung für alle Schulen des Landes. Es ist längst überfällig, allen Lehrkräften digitale dienstliche Endgeräte zur Verfügung zu stellen“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

27.01.2020
VBE: Kein Vergessen

„Wir sind auch aus Respekt vor den Opfern des Nationalsozialismus dazu verpflichtet, die Erinnerung wach zu halten. Die Schule ist ein entscheidender Ort, unsere demokratischen Werte zu vermitteln. Kinder und Jugendliche für die Werte des Grundgesetzes zu begeistern, ist der wirksamste Schutz vor Extremismus, Antisemitismus und Ausgrenzung“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW, anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar.

15.01.2020
VBE: Grundschulen endlich stärken

Anlässlich der heutigen Anhörung des Schulausschusses zum „Zukunftsplan Grundschule" fordert der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW, die Schulform Grundschule endlich angemessen zu stärken. Der Antrag „Zukunftsplan Grundschule" der Grünen bietet zahlreiche Punkte, die zur Stärkung der Grundschule beitragen können. Auf den angekündigten Masterplan Grundschule warten die Schulen weiterhin.

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