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08.11.2019

VBE: Wir alle sind gefragt

Anlässlich des 9. Novembers 1938

Morgen, am 9. November, jährt sich die Pogromnacht von 1938. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW fordert dazu auf, eine klare Haltung gegen den Antisemitismus zu zeigen.

„Tage wie der 9. November nehmen Schulen zum Anlass, um über die menschenverachtenden Taten der Nazis zu sprechen und auch, um sich kritisch mit dem Antisemitismus von heute auseinanderzusetzen. Wir alle sind gefragt, wenn etwa ‚Jude‘ als Schimpfwort verwendet wird. Es braucht eine klare Haltung der ganzen Gesellschaft gegen Antisemitismus“, sagt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

Der VBE NRW setzt sich für eine Stärkung der Schulen ein, um die oft geforderte Wertevermittlung auch in allen Schulen umsetzen zu können und junge Menschen über den Antisemitismus und seine Gefahren für unsere offene Gesellschaft aufzuklären.

„Personalmangel und knappe Zeit dürfen präventive Maßnahmen nicht erschweren. Eine deutliche Stärkung der Bildungsarbeit und qualitative Unterstützungsangebote wären eine Schwächung des brandgefährlichen Populismus“, sagt der VBE-Landesvorsitzende.

 

Weiterführende Informationen:

Die repräsentative VBE-Studie „Wertorientierung und Werterziehung von Lehrerinnen und Lehrern in Nordrhein-Westfalen“ (Oktober 2018) zeigt, dass Eltern und Lehrkräfte eine Diskussion über Werte im Land als sehr wichtig und zeitgemäß einstufen.

Die Daten von forsa für NRW erhalten Sie hier als PDF zum Download.

Der VBE NRW unterstützt das Manifest „HALTUNG ZÄHLT“ des bayerischen Landesverbandes BLLV. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.


Pressemitteilung 78-2019
Unsere aktuellen Pressemitteilungen:
12.12.2019
VBE: Wettbewerb um Ressourcen schafft keine Bildungsgerechtigkeit

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW kritisiert den Schulversuch „Talentschule“. „Jeder Versuch für mehr Bildungsgerechtigkeit zu sorgen, ist prinzipiell zu begrüßen, aber Schulen in einen Wettbewerb um bessere Ressourcen und mehr Personal zu schicken, ist mehr als bedenklich. Ein Wettbewerb um Ressourcen schafft keine Bildungsgerechtigkeit“, Stefan Behlau, Landesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

11.12.2019
VBE: Inklusion ist die Aufgabe aller Schulformen

Die aktuell vom Schulministerium veröffentlichten Daten geben einen Einblick in die Ausgangslage der Neuausrichtung der Inklusion. Für die Umsetzung der Inklusion ist zunächst eine Bündelung der Ressourcen vorgesehen. Nach den vorgelegten Daten ist an 786 weiterführenden Schulen das Gemeinsame Lernen zum Schuljahr 2019/20 eingerichtet worden. Schwerpunktmäßig wurden Haupt-, Real, Sekundar- und Gesamtschulen Schulen des Gemeinsamen Lernens.

06.12.2019
VBE: Das ist doch keine Überraschung

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW fragt sich, ob auf die neue KMK-Prognose endlich ein Handeln ohne Notlösungen für die Schulen folgt.

03.12.2019
VBE: Ansporn für mehr Engagement und weniger Sonntagsreden

„Ein klarer Abstand zu den Spitzenreitern und weit entfernt von Chancengerechtigkeit – die Ergebnisse spiegeln die Bildungspolitik wider und sind nicht überraschend. Wir hoffen, dass PISA ein Ansporn für mehr Engagement und weniger Sonntagsreden ist. Helfen würde die Stärkung aller Schulformen. Der Fokus der Bildungspolitik liegt zu sehr auf den vermeintlich höchsten Schulabschluss“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW, anlässlich der heute vorgestellten PISA-Ergebnisse.

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