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07.11.2019

VBE: Endlich die nötige Stellschraube drehen

Landeskabinett bringt 15. Schulrechtsänderungsgesetz auf den Weg

Der Verband Bildung und Erziehung begrüßt und erkennt die Anstrengungen des Schulministeriums beim Kampf gegen den Lehrkräftemangel an. Allerdings wird auch die vorgesehene Änderung des 15. Schulrechtsänderungsgesetz, die den Lehrkräften des Lehramtes Gy/Ge (bzw. des Lehramts für die Sek II) eine Weiterbeschäftigung an Grundschulen ermöglicht, nur dann tragen, wenn endlich die Ungerechtigkeit der ungleichen Besoldung beendet ist. Denn A13 erhalten diese Lehrkräfte nur, wenn sie nach der zweijährigen Zeit an der Grundschule wieder zurück zu ihrer originären Schulform wechseln.

„Das ist Aufgabe der Landesregierung. 2009 hatten CDU und FDP selbst die Ausbildung der Lehrkräfte angepasst und zwar wohlwissend, dass dies besoldungsrechtliche Konsequenzen mit sich zieht. Zehn Jahre später warten die Sek I und die Grundschule noch immer auf die Umsetzung. Die Arbeit der Lehrkräfte ist gleichwertig, die Ausbildung ist gleichwertig, deshalb muss auch die Bezahlung endlich gleich sein. Dies wäre die effektivste Werbekampagne für die Vielfalt des Lehrerberufs. Andere Bundesländer machen es NRW mittlerweile vor“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

Die ausführliche Stellungnahme des VBE NRW zum Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung und Bereinigung schulrechtlicher Vorschriften lesen Sie hier: http://vbe-nrw.de/index.php?content_id=5575

 

Weiterführende Informationen:

Hier lesen Sie die Pressemitteilung des Schulministeriums


Pressemitteilung 77-2019
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