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26.09.2019

VBE: Wir brauchen endlich Qualitätsstandards

In NRW fehlen 15 600 zusätzliche Erzieherinnen und Erzieher

In NRW fehlen laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung rund 15 600 Vollzeit-Fachkräfte in den Kitas. „Es geht hier um Bildungsqualität. Es geht um die Frage, ob NRW bestmögliche frühkindliche Bildung für die Kleinsten will. Uns erreichen aus der Praxis immer wieder alarmierende Signale und auch unsere Umfragen kommen zu ähnlichen dramatischen Ergebnissen. Wir fordern endlich angemessene Personalschlüssel, also genügend Fachkräfte für die Kinder. Wir brauchen endlich Qualitätsstandards, damit es künftig nicht mehr vom Wohnort abhängig ist, ob Kinder angemessen betreut werden können. Das wäre nötig, um mehr Chancengleichheit zu schaffen“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, plant Familienminister Stamp ein Quereinsteiger-Programm. „Die Fehler der Schulpolitik sollten sich nicht wiederholen. Quereinstieg ohne eine intensive Vorqualifizierung darf es nicht geben“, fordert Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

Im März berichtete der VBE bereits darüber, dass der Fachkräftemangel die Kitaarbeit massiv beeinträchtigt. Das belegen auch die Zahlen der DKLK-Studie 2019. Stefan Behlau: "Und noch immer werden flexiblere Öffnungszeiten in den Kitas angekündigt. Dafür sollten erst die Bedingungen stimmen. Es ist für die Kinder und für das Fachpersonal schlecht, wenn hier der zweite vor dem ersten Schritt erfolgt, denn Bildungsqualität und Arbeitsbedingungen werden leiden."

 

Weiterführende Informationen:

Ländermonitoring Frühkindliche Bildungssysteme der Bertelsmann Stiftung

DKLK-Studie 2019

Aktion „Mehr Große für die Kleinen“


Pressemitteilung 68-2019
Unsere aktuellen Pressemitteilungen:
12.12.2019
VBE: Wettbewerb um Ressourcen schafft keine Bildungsgerechtigkeit

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW kritisiert den Schulversuch „Talentschule“. „Jeder Versuch für mehr Bildungsgerechtigkeit zu sorgen, ist prinzipiell zu begrüßen, aber Schulen in einen Wettbewerb um bessere Ressourcen und mehr Personal zu schicken, ist mehr als bedenklich. Ein Wettbewerb um Ressourcen schafft keine Bildungsgerechtigkeit“, Stefan Behlau, Landesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

11.12.2019
VBE: Inklusion ist die Aufgabe aller Schulformen

Die aktuell vom Schulministerium veröffentlichten Daten geben einen Einblick in die Ausgangslage der Neuausrichtung der Inklusion. Für die Umsetzung der Inklusion ist zunächst eine Bündelung der Ressourcen vorgesehen. Nach den vorgelegten Daten ist an 786 weiterführenden Schulen das Gemeinsame Lernen zum Schuljahr 2019/20 eingerichtet worden. Schwerpunktmäßig wurden Haupt-, Real, Sekundar- und Gesamtschulen Schulen des Gemeinsamen Lernens.

06.12.2019
VBE: Das ist doch keine Überraschung

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW fragt sich, ob auf die neue KMK-Prognose endlich ein Handeln ohne Notlösungen für die Schulen folgt.

03.12.2019
VBE: Ansporn für mehr Engagement und weniger Sonntagsreden

„Ein klarer Abstand zu den Spitzenreitern und weit entfernt von Chancengerechtigkeit – die Ergebnisse spiegeln die Bildungspolitik wider und sind nicht überraschend. Wir hoffen, dass PISA ein Ansporn für mehr Engagement und weniger Sonntagsreden ist. Helfen würde die Stärkung aller Schulformen. Der Fokus der Bildungspolitik liegt zu sehr auf den vermeintlich höchsten Schulabschluss“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW, anlässlich der heute vorgestellten PISA-Ergebnisse.

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Personalvertretungen für Lehrkräfte in NRW


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