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03.07.2019

VBE: Prävention stärker ermöglichen und nicht nur einfordern

Schülerschaft erlebt laut Studie Ausgrenzung und Gewalt

Laut einer heute veröffentlichten Studie der Bertelsmann Stiftung fühlen sich viele Kinder in der Schule nicht sicher und erleben Gewalt. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW fordert eine deutliche Aufstockung des Personals, um präventive Maßnahmen und Wertevermittlung zu ermöglichen. „Wenn Politik die Stimmen der Kinder und die Rückmeldungen aus der Praxis ernst nimmt, sollten wir im Haushalt 2020 eine deutliche Aufstockung der Ressourcen für die Schulen des Landes erleben können. Die nötige Zeit für Präventionsarbeit ist nur durch ausreichend Personal möglich. Schulministerin Gebauer geht mit ihrem Aktionsplan gegen Diskriminierung und Gewalt einen notwendigen und wichtigen Schritt. Jetzt kommt es darauf an, auch die finanzpolitischen Sprecher für mehr Personal zu gewinnen. Was von Schule gefordert wird, sollte auch ermöglicht werden. Wir fordern für jede Schule mindestens eine La ndesstelle für Schulsozialarbeit“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

Eine klare Haltung gegen jede Form von Gewalt sei entscheidend. „Hier sind alle gefragt, auch Eltern als Vorbilder. Gewalt fängt schon bei der Wortwahl an. Für Gewalt darf es nie Toleranz geben, egal in welcher Form sie ausgeübt wird. Alle Vergehen müssen grundsätzlich je nach Schwere, Alter und Strafmündigkeit geahndet werden“, erklärt Behlau.

Hier geht es zu den Studienergebnissen


Pressemitteilung 53-2019
Unsere aktuellen Pressemitteilungen:
12.12.2019
VBE: Wettbewerb um Ressourcen schafft keine Bildungsgerechtigkeit

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW kritisiert den Schulversuch „Talentschule“. „Jeder Versuch für mehr Bildungsgerechtigkeit zu sorgen, ist prinzipiell zu begrüßen, aber Schulen in einen Wettbewerb um bessere Ressourcen und mehr Personal zu schicken, ist mehr als bedenklich. Ein Wettbewerb um Ressourcen schafft keine Bildungsgerechtigkeit“, Stefan Behlau, Landesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

11.12.2019
VBE: Inklusion ist die Aufgabe aller Schulformen

Die aktuell vom Schulministerium veröffentlichten Daten geben einen Einblick in die Ausgangslage der Neuausrichtung der Inklusion. Für die Umsetzung der Inklusion ist zunächst eine Bündelung der Ressourcen vorgesehen. Nach den vorgelegten Daten ist an 786 weiterführenden Schulen das Gemeinsame Lernen zum Schuljahr 2019/20 eingerichtet worden. Schwerpunktmäßig wurden Haupt-, Real, Sekundar- und Gesamtschulen Schulen des Gemeinsamen Lernens.

06.12.2019
VBE: Das ist doch keine Überraschung

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW fragt sich, ob auf die neue KMK-Prognose endlich ein Handeln ohne Notlösungen für die Schulen folgt.

03.12.2019
VBE: Ansporn für mehr Engagement und weniger Sonntagsreden

„Ein klarer Abstand zu den Spitzenreitern und weit entfernt von Chancengerechtigkeit – die Ergebnisse spiegeln die Bildungspolitik wider und sind nicht überraschend. Wir hoffen, dass PISA ein Ansporn für mehr Engagement und weniger Sonntagsreden ist. Helfen würde die Stärkung aller Schulformen. Der Fokus der Bildungspolitik liegt zu sehr auf den vermeintlich höchsten Schulabschluss“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW, anlässlich der heute vorgestellten PISA-Ergebnisse.

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Personalvertretungen für Lehrkräfte in NRW


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