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18.06.2019

VBE: Inklusion ist eine Verpflichtung für alle Schulen

Gymnasien bieten kaum gemeinsames Lernen an

„Inklusion ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und demzufolge eine Verpflichtung, die von allen Schulen mitgetragen und gestaltet werden muss“, sagt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich der Meldung, dass nicht einmal sieben Prozent der Gymnasien das gemeinsame Lernen in der 5. Klasse im kommenden Schuljahr anbieten.

Der VBE NRW weist darauf hin, dass das Land einerseits allen Kindern und Jugendlichen wohnortnah alle Bildungsabschlüsse ermöglichen muss, andererseits aber ebenso die Verantwortung dafür trägt, dass alle Schülerinnen und Schüler in einer inklusiven Schule ein gelebtes Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung erfahren können. Behlau: „Nur wenn alle Schulen Inklusion leben, werden wir Inklusion als Normalität in unserer Gesellschaft erleben können.“

Finanzielle, sächliche und personelle Rahmenbedingungen sind wesentliche Grundvoraussetzungen, Inklusion in den Schulen gelingen zu lassen.

Der VBE begrüßt, dass mindestens 6000 zusätzliche Stellen für die schulische Inklusion geschaffen werden sollen. „Allerdings brauchen wir die Stellen jetzt und nicht erst im Jahr 2024. Die Stellen hätten schon vor Jahren auf den Weg gebracht werden müssen. Es ist richtig und längst nötig, diese Ressourcen zu erhöhen. Der Personalmangel ist massiv und erschwert die Bildungsarbeit täglich“, erklärt Behlau.


Pressemitteilung 49-2019
Unsere aktuellen Pressemitteilungen:
12.12.2019
VBE: Wettbewerb um Ressourcen schafft keine Bildungsgerechtigkeit

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW kritisiert den Schulversuch „Talentschule“. „Jeder Versuch für mehr Bildungsgerechtigkeit zu sorgen, ist prinzipiell zu begrüßen, aber Schulen in einen Wettbewerb um bessere Ressourcen und mehr Personal zu schicken, ist mehr als bedenklich. Ein Wettbewerb um Ressourcen schafft keine Bildungsgerechtigkeit“, Stefan Behlau, Landesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

11.12.2019
VBE: Inklusion ist die Aufgabe aller Schulformen

Die aktuell vom Schulministerium veröffentlichten Daten geben einen Einblick in die Ausgangslage der Neuausrichtung der Inklusion. Für die Umsetzung der Inklusion ist zunächst eine Bündelung der Ressourcen vorgesehen. Nach den vorgelegten Daten ist an 786 weiterführenden Schulen das Gemeinsame Lernen zum Schuljahr 2019/20 eingerichtet worden. Schwerpunktmäßig wurden Haupt-, Real, Sekundar- und Gesamtschulen Schulen des Gemeinsamen Lernens.

06.12.2019
VBE: Das ist doch keine Überraschung

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW fragt sich, ob auf die neue KMK-Prognose endlich ein Handeln ohne Notlösungen für die Schulen folgt.

03.12.2019
VBE: Ansporn für mehr Engagement und weniger Sonntagsreden

„Ein klarer Abstand zu den Spitzenreitern und weit entfernt von Chancengerechtigkeit – die Ergebnisse spiegeln die Bildungspolitik wider und sind nicht überraschend. Wir hoffen, dass PISA ein Ansporn für mehr Engagement und weniger Sonntagsreden ist. Helfen würde die Stärkung aller Schulformen. Der Fokus der Bildungspolitik liegt zu sehr auf den vermeintlich höchsten Schulabschluss“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW, anlässlich der heute vorgestellten PISA-Ergebnisse.

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