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18.01.2019

VBE: Mehr Wertschätzung für Bildung!

Montag ist der erste Verhandlungstag der Einkommensrunde 2019

Anlässlich des Beginns der Tarifverhandlung am Montag bekräftigt der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW die Forderungen. „Eine Attraktivität des Berufs und der Berufszufriedenheit sind nicht ohne gerechten Lohn denkbar. Das müssen die Arbeitgeber endlich in ihre Köpfe bekommen. Und was uns Lehrerinnen und Lehrer stärkt, kommt der Bildungsarbeit zugute, denn ohne Lohngerechtigkeit wird sich der Lehrkräftemangel noch weiter verschärfen“, erklärt Jutta Endrusch, stellvertretende Landesvorsitzende des VBE NRW und Vertretung des VBE in der dbb Verhandlungs- und Bundestarifkommission.

Am Montag starten die Tarifverhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL). Betroffen sind davon mehr als drei Millionen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes. Dabei gilt es insbesondere, den Einkommensrückstand auf Bund und Kommunen aufzuholen.

Der VBE ist über seinen Dachverband, den dbb beamtenbund und tarifunion, in die Verhandlungen eingebunden. „Die lineare Erhöhung um 6 Prozent mit einer Laufzeit von 12 Monaten und die Realisierung der Paralleltabelle sind die wesentlichen Forderungen für den Lehrerbereich“, erklärt Endrusch.

Die Bundestarifkommission und weitere Gremien des dbb haben am 20. Dezember 2018 die Forderungen zur Einkommensrunde 2019 mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und dem Land Hessen für eine zwölfmonatige Laufzeit beschlossen:

  • Erhöhung der Tabellenentgelte um 6 Prozent, mindestens 200 Euro
  • Erhöhung der Ausbildungs- und Praktikantenentgelte um 100 Euro
  • Erhöhung der Pflegetabelle zusätzlich um 300 Euro
  • Wiederinkraftsetzung der Vorschrift zur Übernahme von Auszubildenden
  • Schaffung von Regelungen über die Ausbildungsbedingungen von Studierenden in ausbildungs -/ praxisintegrierten dualen Studiengängen

Für die einzelnen Bereiche des öffentlichen Dienstes werden folgende Forderungen gestellt:

  • Vereinbarung einer neuen Entgeltordnung, die die Arbeit der heutigen Beschäftigten angemessen honoriert
  • Weiterentwicklung der Entgeltordnung Lehrkräfte, insbesondere Realisierung der Paralleltabelle
  • Erhöhung des Zusatzurlaubs für Wechselschicht / Schichtarbeit in Unikliniken und Krankenhäusern um 50 Prozent
  • Erhöhung des Samstagszuschlags in Universitätskliniken und Krankenhäusern auf 20 Prozent
  • Erhöhung des Urlaubs für Auszubildende/Praktikanten auf 30 Tage
  • Zeitgleiche und systemgerechte Übertragung des Volumens auf den Beamtenbereich

Mehr zum Thema auf www.vbe-nrw.de


Pressemitteilung 03-2019
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