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11.09.2018

VBE: Alle Kinder verdienen die beste Bildung

Neue OECD-Bildungsstudie

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW fordert anlässlich der heute vorgestellten OECD-Studie alle Schulen bestmöglich auszustatten. „Einzelne Leuchtturmprojekte, wie die geplanten Talentschulen, tun der jeweiligen Schülerschaft gut, aber sind kein Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit im ganzen Land. Alle Kinder verdienen die beste Bildung. Wir sind deshalb sehr gespannt auf den von Frau Gebauer angekündigten Masterplan Grundschule, der zwingend die dringend nötigen Rahmenbedingungen im Fokus haben sollte. Ohne ausreichend Bücher und Hefte und in zu großen Klassen lernt es sich schwerer. Die Schullaufbahn beginnt in der Grundschule und gerade auf den Anfang kommt es an. Starke Grundschulen erleichtern einen erfolgreichen Bildungsweg und sind der perfekte Ort für gelingende Integration. Es wird Zeit, dies allen Standorten zu ermöglich en“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

Insbesondere erschwert der eklatante Lehrkräftemangel eine Bildungsgerechtigkeit. Stefan Behlau: „Individuelle Förderung ist nicht möglich, wenn das Personal dafür fehlt. Überstürzte Notlösungen, etwa der Seiteneinstieg ohne Vorqualifizierung, sind nicht zu Ende gedacht. Beste Bildung erfordert ausgebildetes Personal. Es darf keinen Seiteneinstieg mehr ohne Vorqualifizierung geben.“


Pressemitteilung 73-2018
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20.09.2018
VBE: Gesunde Schulen fördern die Bildungsqualität

Die Untersuchung der strukturellen Rahmenbedingungen zur Gesundheitsförderung von Lehrkräften zeigt die Belastungen in der Schule auf und offenbart einen dringenden Handlungsbedarf. „Die Bedingungen sind alles andere als gesundheitsfördernd: Dauernde Belastungsphasen kombiniert mit ständigem Frust über die unzureichende Ausstattung. Zusätzlich sorgt der allgegenwärtige Personalmangel vielerorts für Mehrarbeit. Investitionen in die Gesundheitsförderung können dazu beitragen, den Personalmangel zu verringern und letztlich die Bildungsqualität zu stärken“, erklärt Wibke Poth, stellvertretende Landesvorsitzende der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

19.09.2018
VBE: NRW darf nicht wieder Schlusslicht sein

Anlässlich des Antrags der Grünen zum Grundschulpakt für Nordrhein-Westfalen in der heutigen Landtagssitzung fordert die Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW die Festlegung des gleichen Lohns für gleiche Arbeit für den Haushaltsplan 2019. „Der Grundschulpakt ist ein konstruktiver und greifbarer Beitrag, der aber über die Mehrarbeit den falschen Weg geht. Von der Landesregierung erwarten wir endlich konkrete Aussagen zur Lohnlücke und nicht nur Versprechungen. Die jüngsten Äußerungen von Ministerpräsident Armin Laschet, Lehrkräfte an Grundschulen auf Dauer besser zu besolden, steigern die Erwartung. Während Nordrhein-Westfalen über eine bessere Bezahlung debattiert, ziehen andere Bundesländer an uns vorbei. Unser Bundesland muss attraktiver für Sek I- und Grundschullehrkräfte werden“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE.

13.09.2018
VBE: Quereinstieg verstärkt Bildungsungerechtigkeit

Anlässlich der heute veröffentlichten Studie „Lehrkräfte im Quereinstieg“ fordert der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW eine fundierte Vorqualifizierung für den Seiteneinstieg. „Kinder von nicht ausgebildeten Seiteneinsteigern unterrichten zu lassen, ist die Folge jahrelanger Fehlplanung. Es ist unfair gegenüber den Schülerinnen und Schüler, denn sie erleben alles andere als eine Chancengerechtigkeit. Der Lehrkräftemangel verschärft die Ungerechtigkeit im Land. Unsere Landesregierung ist gefordert, wenn sie die Berliner Verhältnisse nicht möchte. Vermutlich haben wir sie in einigen Städten bereits“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE.

05.09.2018
VBE: Digitale Bildung erfordert eine digitale Ausstattung

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW fordert anlässlich der heutigen Anhörung im Schulausschuss, ein angemessenes Konzept zur digitalen Ausstattung der Lehrkräfte vorzulegen und dieses zeitnah umzusetzen. „Einfach vorauszusetzen, dass Lehrkräfte ihre privaten Computer für die Arbeit nutzen, ist spätestens seit der neuen Datenschutzregelung mehr als fragwürdig. Es führt an der Bereitstellung von dienstlichen Computern für Lehrkräfte kein Weg vorbei. Es ist zu prüfen, ob mobile Geräte besonders geeignet sind, da sie flexibel zum Einsatz kommen können“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

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