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05.02.2018

VBE: Gemeinsam entscheiden

Verbindliches Grundschulgutachten

'Grundschullehrkräfte haben keine Glaskugel mit der sie die Schullaufbahn eines Kindes hundertprozentig vorhersagen können. Wer ein faires Schulsystem haben möchte, bezieht für die Entscheidung alle Seiten – auch Eltern – mit ein und stärkt die Durchlässigkeit. Gerne stehen wir der Politik konstruktiv zur Seite, um ein Übergangsmanagement zu erarbeiten. Bildungschancen statt stärkerer Verbindlichkeit', fordert Stefan Behlau, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich der Diskussion zum verbindlichen Grundschulgutachten.

Gegenüber der Rheinische Post erklärte Schulministerin Gebauer, dass über verbindliche Grundschulgutachten nachgedacht werden dürfte. Lehrkräften aller Schulformen würden unaufgefordert diesen Wunsch äußern. Der VBE lehnt das verbindliche Grundschulgutachten ab. Stefan Behlau: 'Die ganzheitliche Sicht auf das einzelne Kind ist wichtig für den bestmöglichen schulischen Bildungsweg. Deshalb brauchen wir ein Übergangsmanagement, das die Schulen und das Elternhaus einbezieht.'

Weiterführende Informationen:

Beitrag der Rheinischen Post

Übergangsmanagement: Gemeinsam die Wege gestalten


Pressemitteilung 15-2018
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