StV/KV-LOGO
14.08.2017

VBE: Lehrkräfte leisten starke Arbeit trotz schwieriger Bedingungen

Ergebnisse des Zentralabiturs 2017

Die erste Auswertung der Ergebnisse des Zentralabiturs 2017 hat das Schulministerium veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen, dass Lehrerinnen und Lehrer ihre Schülerinnen und Schüler gut vorbereitet durch das Abitur begleiten, trotz immer komplexer werdende Rahmenbedingungen. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW lobt die Leistung der Lehrkräfte und verweist auf die zu verbessernden Bedingungen.

Die Durchschnittsnote an den Gymnasien und den Gesamtschulen liegt bei 2,44. Besonders erfreulich ist, dass an den Gesamtschulen ein vergleichbar guter Notendurchschnitt erreicht wird (2,65). Dies zeigt die guten Förderleistungen der Lehrkräfte an den Gesamtschulen. Erstmals wurden Aufgaben aus dem gemeinsamen Abituraufgabenpool der Länder verwendet. Die Quote der nicht bestandenen Prüfungen ist leicht gestiegen. „Trotz neuer Struktur und wachsenden Herausforderungen, wie die Integration und Inklusion, konnten Schülerinnen und Schüler ähnliche Ergebnisse erreichen wie in 2016. Die Leistungen der Lehrkräfte sind enorm. Bessere Rahmenbedingungen könnten Lehrkräfte entlasten und eine intensivere Begleitung durch das Abitur ermöglichen, wodurch die Durchfallquote sinken würde“, erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender des VBE NRW.

Kleinere Klassen, genügend Lehrkräfte für die Umsetzung von G9, Inklusion und Integration, eine Reserve an Lehrerinnen und Lehrer, um Unterrichtsausfall zu vermeiden, sind aus Sicht des VBE notwendige Bedingungen, um die Quote der erfolgreichen Abschlüsse zu steigern.  

„Lehrerinnen und Lehrer brauchen durch die komplexeren Aufgaben Entlastungen und Präventionsstrategien. Gesunde Lehrkräfte schaffen ein gutes Lernklima an den Schulen, für gestresste Kolleginnen und Kollegen ist das schwieriger“, sagt Udo Beckmann.

„Mit einer gut geplanten Umsetzung von G9, fallen die verschärften Anforderungen des bisher verkürzten Abiturs an Schülerinnen und Schüler weg, was zu etwas weniger Leistungsdruck und mehr erfolgreichen Abschlüssen führen könnte“, so Beckmann abschließend.

PDF-Version


Pressemitteilung 39-2017
Weitere Artikel im Bereich ""
07.09.2017
VBE: Nachhaltige Personalplanung erforderlich

„Das Schulministerium muss weitere Anstrengungen unternehmen, um eine ausgewogenere Altersstruktur der Lehrerschaft zu erreichen“, fordert Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich der heute vorgelegten Statistik von IT NRW. Das Durchschnittsalter sei immer noch relativ hoch.

04.09.2017
VBE: Wer Qualität will, muss sichere Arbeitsbedingungen schaffen

Nach einer WDR-Umfrage arbeiten an Offenen Ganztagsschulen rund 25 Prozent Honorarkräfte und rund 17 Prozent Minijobber. Für die nicht repräsentative Umfrage wurden Daten von 209 Grundschulen zusammengetragen. „Wer Qualität an unseren Schulen will, muss investieren. Mit unsicheren und schlecht bezahlten Beschäftigungsverhältnissen wird das auf Dauer nicht möglich sein. Vor dem Hintergrund ist es überfällig das Kooperationsverbot aufzuheben, damit der Bund die Länder auch in schulischen Angelegenheiten besser unterstützen kann“, erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

30.08.2017
VBE: Ein längst überfälliger Schritt

Der Verband Bildung und Erziehung begrüßt die Ankündigung von der Schulministerin Yvonne Gebauer, dass sie sich für eine bessere Bezahlung der Lehrkräfte einsetzen will. Gegenüber WDR 5 erklärte sie, dass der Lehrerberuf eine größere Wertschätzung verdiene und Geld auch dazu gehöre. „Wir erwarten jetzt einen klaren Zeitplan. Es ist ein schon längst überfälliger Schritt, die ungerechte Bezahlung der Lehrkräfte zu beenden. Gerade hochqualifizierte Lehrerinnen und Lehrer an Grundschulen sind für den Einstieg der Kinder ins Schulsystem entscheidend. Zudem ist der Lehrermangel im Grundschulbereich verheerend und die Unterrichtsversorgung eine ständige Herausforderung. Eine gerechte Bezahlung aller Lehrkräfte nach der Besoldungsstufe A13 /EG 13 wäre ein entscheidender Schritt, um den Lehrermangel langfristig entgegenzuwirken“, erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender des VBE NRW.

29.08.2017
VBE: Holpriger Start

"Das Schuljahr in NRW startet mit stotternden Motoren. Von den 5407 zu besetzenden Stellen konnte nur etwa jede zweite Stelle besetzt werden und das nicht immer mit originär ausgebildeten Lehrkräften. Gerade mit Blick auf die Grundschulen sehe ich die wachsende Zahl von Seiteneinsteigern mit Sorge. Der Unterricht an Grundschulen erfordert eine besondere pädagogische Qualifikation, damit der Einstieg in das Schulsystem optimal gelingt", erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) in Nordrhein-Westfalen.

28.08.2017
VBE: Eltern können ihren Kindern den Schulstart erleichtern

Für viele Kinder in NRW beginnt in dieser Woche erstmals der Schulalltag. „Eltern können ihren Kindern den Schulstart erleichtern. Es sollte ein besonderes Ereignis sein, an das sich Kinder gerne zurückerinnern“, erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

25.08.2017
VBE: Viele Baustellen, die dringend reparaturbedürftig sind

 „Die Rückkehr zu G9, die neugeplante Inklusion und eine bessere Unterrichtsversorgung sind ohne zusätzliche Lehrerinnen und Lehrer nicht zu schaffen. Nach der Pressekonferenz ist klar: Noch immer wird bei der schulpolitischen Planung eine gerechtere Bezahlung für alle Lehrkräfte im Bereich der Grundschule und der Sekundarstufe nicht berücksichtigt. Diese ist allerdings zwingend erforderlich, um genügend junge Menschen für den Beruf zu gewinnen, wenn aus der Notlösung Seiteneinstieg kein Dauerzustand werden soll. Die von der Landesregierung angekündigte Kampagne zur Anwerbung weiterer Lehrkräfte wird ohne eine gerechtere Bezahlung kaum Erfolg haben“, erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung.

23.08.2017
VBE: Ein erster Schritt in digitales Lernen und Kommunizieren

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW begrüßt die Einführung der digitalen Arbeitsplattform LOGINEO NRW an den Schulen des Landes, die jetzt freigeschaltet ist. Von Beginn an wies der VBE NRW auf einen notwendigen Schutz vor Arbeitsverdichtung hin und befürwortet die getroffene Dienstvereinbarung zum Schutz vor Mehrbelastung und Arbeitsverdichtung.

21.08.2017
VBE: Lehrkräfte brauchen Entlastungen

Kurz vor Beginn des neuen Schuljahres macht der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW auf die vielen schulpolitischen Baustellen aufmerksam. Ob Inklusion, Unterrichtsversorgung, die Umsetzung von G9 oder Lernen in der digitalen Welt: Für die neue Schulministerin Yvonne Gebauer gibt es einiges zu erledigen.

16.08.2017
VBE: Lehrerberuf attraktiver machen – Seiteneinstieg muss Notlösung bleiben

Kooperationen mit der Wirtschaft und die Anwerbung von Quereinsteiger können nur Notlösungen sein. Sie beheben nicht das Grundproblem für den Lehrermangel in Nordrhein-Westfalen. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW weist die Landesregierung mit Nachdruck auf die notwendige Angleichung der Besoldungsstufen für alle Lehrkräfte auf A13/E13 hin, da sonst nicht genügend junge Menschen für den Beruf begeistert werden können.

Grafik: VBE NRW
Ihre Qualifizierung vor Ort

Termine, Orte und Anmeldung

Grafik: VBE NRW
Logineo NRW

Was ist das?

Grafik: DSLK
Düsseldorf, 08. - 10. März 2018

Schulen gehen in Führung

Grafik: © Lilli Jemska – shutterstock.com
E[LAA]N

Ausgabe 64

Grafik: VBE NRW

20.09.17, Dortmund
Kongresszentrum Westfalenhallen


URL dieses Artikels:
http://www.vbe-nrw.de/menu_id/650/content_id/5134.html

VBE-Bezirksverbände

Arnsberg Detmold Düsseldorf Köln Münster

copyright © 2001 - 2017 Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW