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06.03.2017

VBE: Investition in Kita-Leitung ist eine Investition in Bildungsqualität

Bertelsmann-Studie zu Kitaleitungen

Immer noch acht Prozent aller Kindertageseinrichtungen haben in NRW keine vertraglich festgelegte Zeit für Verwaltung und Leitung, meldet die Bertelsmann-Stiftung. Auch wenn NRW damit über dem Bundesdurchschnitt liegt, sind das immer noch zu viele, findet der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

Kindertageseinrichtungen gewinnen in der Gesellschaft insbesondere als Orte frühkindlicher Bildung stetig größere Bedeutung. „Qualität zu versprechen reicht nicht aus. Die Politik muss Kita und ihre Leitungen dann auch entsprechend ausstatten, damit dies geleistet werden kann“, fordert Udo Beckmann, Vorsitzender des VBE NRW.

Fehlende Leitungszeit führt dazu, dass die Verwaltungsarbeit o.ä. während der Kinder-Betreuungszeiten gemacht werden muss. Im Ergebnis gehen mangelnde Rahmenbedingungen zu Lasten der Qualität der Arbeit und der Gesundheit der Mitarbeiterinnen.

Nach Berechnungen der Bertelsmann-Stiftung hat in NRW eine Leitungskraft pro Vollzeit betreuten Kind durchschnittlich 30 Minuten zur Verfügung. Die Bertelsmann-Stiftung empfiehlt eine Sockelarbeitszeit von 20 Stunden pro Leitung plus 35 Minuten pro Kind, um den Aufgaben gerecht zu werden. Um das zu erreichen, fehlten in NRW 2.840 Stellen.

Wie viel Zeit eine Leitung zur Verfügung gestellt bekommt, liegt im Verantwortungsbereich der Träger. Um gleiche Bildungschancen zu gewährleisten, fordert der VBE daher, sich auf landesweite, verbindliche Standards für den Einsatz der Kitaleitungen zu einigen.


Pressemitteilung 12-2017
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