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09.11.2016

VBE: Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung

Kabinett hebt Schulleiterbesoldung für Grund- und Hauptschulen an

„Wir freuen uns, dass die Landesregierung endlich die Vorschläge, die wir seit Jahren zur Beseitigung des Schulleitermangels machen, umsetzt. Wir werten den Kabinettsbeschluss als einen Etappensieg auf dem Weg zu einer gerechten Bezahlung und wertschätzenden Behandlung im Schulbereich", sagt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung NRW (VBE).

Die Landesregierung hat heute verkündet, dass sie die Besoldung von Schulleitungen an Grund- und Hauptschulen die bisher A12 oder A13 verdienen, um eine Besoldungsstufe anheben wird.

Der VBE war in der der Projektgruppe „Schulleitungen“ des MSW vertreten, die im Dezember 2015 dem Landtag mit ihren Empfehlungen Maßnahmen vorgelegt haben, wie Schulleitung als Beruf aufzuwerten ist.

Aktuell fehlen rund 2000 Schulleitungen bzw. stellvertretende Schulleitungen in Nordrhein-Westfalen. Das Problem besteht schon seit Jahren und hat sich, trotz zahlreicher auslaufender Schulen, nicht verringert, sondern verschärft. Vor allem kleine Grundschulen sind betroffen. „Wir weisen seit langem darauf hin, dass die zu geringe Bezahlung, zu geringe Leitungszeit und die mangelnde qualifizierende Unterstützung, Ursache des Schulleitermangels sind. Das Thema gleicher Lohn für gleiche Arbeit im Schulbereich bleibt für uns solange ganz oben auf der Agenda bis es für alle Lehrer unabhängig von Schulstufe und Schulform erreicht ist“, sagt Beckmann.


Pressemitteilung 44-2016
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VBE: Gewalt gegen Lehrkräfte ist nicht ihr Privatproblem

„Wenn zwei Drittel der befragten Lehrkräfte beim Thema Gewalt gegen Lehrkräfte mehr Engagement und Schutz von ihrem Dienstherrn erwarten, ist das ein Alarmsignal an die Politik! Gewalt gegen Lehrkräfte wird häufig als jobimmanent abgetan und kleingeredet. Es ist skandalös, so zu tun, als sei es Bestandteil des Berufes, sich beleidigen, belästigen und körperlich angreifen zu lassen“, kommentiert Udo Beckmann, Landesvorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung, die heute in Düsseldorf veröffentlichte repräsentative forsa-Umfrage „Gewalt gegen Lehrkräfte“, die der VBE in Auftrag gegeben hatte.

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