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05.08.2015

VBE: Mehr Personal statt mehr Statistiken

Zum Unterrichtsausfall

„Es gibt bereits genügend Daten, wie hoch der Unterrichtsausfall ist“, sagt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW mit Blick auf die heutige Aussage der CDU-Landtagsfraktion, im Fall eines Wahlsiegs den Unterrichtsausfall regelmäßig erheben zu wollen, „wir brauchen keine weiteren Statistiken, sondern endlich geeignete Maßnahmen, die die Schulen in die Lage versetzen, auf den Unterrichtsausfall zu reagieren. Eine Stellenreserve von 8 % ist das Minimum.“

Dabei dürfe auch Unterrichtsausfall nicht als „eigenverantwortliches Arbeiten“ verschleiert werden, bei dem die Schülerinnen und Schüler nur überwacht, aber nicht unterrichtet werden. Dass der Unterrichtsausfall nicht noch größer ist, sei außerdem allein dem Einsatzwillen der Lehrkräfte zuzurechnen, so Beckmann: „Wenn sie nicht über ihre Unterrichtsverpflichtung hinaus einspringen würden, würde noch mehr Unterricht ausfallen. Das sorgt in der Konsequenz zur Verlagerung der eigenen Arbeit in den Nachmittag oder aufs Wochenende. Das Risiko von Burnout wird von der Landesregierung einfach so hingenommen.“


Pressemitteilung 35-15
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