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05.08.2015

VBE: Kinder frühzeitig wieder an den Schlafrhythmus zum Schulunterricht gewöhnen

Zum Schulbeginn am 12. August

Ferienzeit – das bedeutet auch für die Schülerinnen und Schüler meistens: länger schlafen. „Wenn der Schulstart aber näher rückt, sollten Eltern ihre Kinder möglichst schon ein paar Tage vorher darauf vorbereiten und den Wecker etwas früher stellen, damit sich der Schlafrhythmus anpassen kann“, so der Tipp von Udo Beckmann, dem Vorsitzenden des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW. Dann sei die Umstellung am kommenden Mittwoch, wenn die Schule wieder beginnt, nicht so groß.

Einige Kinder seien manchmal schwerer zu motivieren, nach einer längeren Zeit des Ausschlafens wieder früher aufzustehen. „Die Wiedergewöhnung an das frühere Aufstehen sollte deswegen Schritt für Schritt und nicht von einem Tag auf den anderen passieren. Das kann zum Beispiel mit einem gemeinsam erarbeiteten Eingewöhnungs-Plan funktionieren, um den Kindern das frühere Aufstehen schmackhafter zu machen“, rät Beckmann, das würde auch dem Körper die Umstellung erleichtern.

Aber auch generell sollten Eltern ihren Kindern den (Neu-)Start in den Schulalltag erleichtern. „Kinder müssen Zuversicht haben in die eigenen Talente und Fähigkeiten. Eltern sollten sie darin unterstützen und ihnen klarmachen, dass man bei Problemen nicht aufgibt und in den Eltern selbst immer einen Ansprechpartner hat, der ihnen zur Seite steht“, so Beckmann, „Etappenziele helfen, Lernen zu erleichtern. Man muss nicht alles sofort können, aber schon kleine Erfolge spornen an.“ Deshalb sei es sinnvoll, wenn Eltern ihre Kinder dabei unterstützen und nicht sofort verlangen, dass ihr Kind beim ersten Versuch alles perfekt macht.

Auch eine positive Lernatmosphäre zu Hause trägt dazu bei, dass Kinder den Schulstoff nicht als Pflicht, sondern als Chance sehen, sagt Beckmann: „Zum Lernen gehören auch Pausen, damit der Kopf wieder frei wird. Ablenkungen während des Lernens wie z. B. fernsehen oder spielende Geschwister sind jedoch hinderlich und sollten vermieden werden.“ Und so sehr es die Eltern manchmal auch reizt: Sie sollten die Hausaufgaben ihrer Kinder nicht korrigieren, sondern lediglich kontrollieren, rät Beckmann: „Nur so können Lehrkräfte sehen, welche Defizite das Kind hat und in welchen Bereichen es individuell gefördert werden muss.“


Pressemitteilung 34-15
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