Forsa Lehrerbefragung: Inklusive Beschulung
28.05.2015

Forsa Lehrerbefragung im Auftrag des VBE zur inklusiven Beschulung -
Anspruch an Schulen wird Realität nicht gerecht

 

Die Bedingungen für die Umsetzung der Inklusion an den allgemeinbildenden Schulen in Deutschland stehen klar im Widerspruch zur UN-Behindertenrechtskonvention. Der VBE stellte die Repräsentativbefragung im Auftrag des VBE Inklusion an Schulen aus Sicht der Lehrerinnen und Lehrer vor. Es ist bundesweit und für NRW die erste diesbezügliche Lehrerbefragung. Dem VBE ist wichtig, die Diskussion über Inklusion auf den harten Boden der Tatsachen zurückzuführen. Die Ergebnisse seien mehr als ein Alarmsignal an die Politik.

97 Prozent der befragten Lehrer sprechen sich NRW-weit für eine Doppelbesetzung aus Lehrer und Sonderpädagoge in inklusiven Lerngruppen aus. Neun von zehn Befragten sind der Ansicht, diese Doppelbesetzung muss es immer und nicht nur zeitweilig geben. Schulrechtlich ist eine solche Doppelbesetzung aber nicht zwingend vorgesehen. Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, ihre Schule sei überhaupt nicht barrierefrei. Für Grundschulen hatten dies sogar 60 Prozent der Befragten angegeben. Das Fortbildungsangebot für Lehrer zur Vorbereitung auf inklusives Unterrichten bewerteten NRW-weit 47 Prozent als gar nicht gut und weitere 39 Prozent als weniger gut. Zugleich gaben aber 80 Prozent der Befragten an, dass an ihrer Schule bereits Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichtet würden. 40 Prozent der Befragten unterrichten selbst in inklusiven Lerngruppen.

Das zeigt, wie sehr die Politik die Lehrer im Regen stehen lässt.

Die Studie zum Nachlesen erhalten Sie hier.

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