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25.03.2015

VBE: Wir lassen nicht locker

Zum Warnstreik in Düsseldorf am 25. März 2015

„Wer nicht hören will, muss fühlen. Lehrerinnen und Lehrer lassen sich nicht von ihren Arbeitgebern vorführen – das haben rund 500 im VBE organisierte Lehrkräfte und Sozialpädagogen beim heutigen Warnstreik in Düsseldorf mehr als deutlich gemacht, wobei viele Kolleginnen und Kollegen angesichts des gestrigen Flugzeugunglücks abgesagt haben“, erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW. „Auch wenn wir angesichts der besonderen Ereignisse nicht lautstark durch die Landeshauptstadt gezogen sind, haben wir durch unseren stummen Protest deutlich gemacht, dass wir uns durch die Arbeitgeber nicht kleinkriegen lassen.“ Nachdem auch nach drei Verhandlungsrunden die Arbeitgeber im öffentlichen Dienst nicht von ihrer Blockadehaltung abgerückt sind, hatte der VBE gemeinsam mit dem dbb beamtenbund und tarifunion (dbb) seine tarifbeschäftigten Mitglieder erneut zum Warnstreik aufgerufen. „Wir erwarten nach wie vor, dass sich die Arbeitgeber endlich bewegen und ihren Tarifbeschäftigten die Anerkennung zukommen lassen, die sie verdienen“, so Beckmann.

Eine der zentralen Forderungen des VBE in den aktuellen Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder ist eine Entgeltordnung für tarifbeschäftigte Lehrkräfte. „Der VBE wird jedem Tarifabschluss die Zustimmung verweigern, der die Entgeltordnung für Lehrkräfte ausklammert“, bekräftigt Jutta Endrusch, stellv. Vorsitzende im VBE NRW und Mitglied der Verhandlungskommission des dbb. „Mit der Beibehaltung ihrer Gutsherrenmentalität ignoriert die TdL beharrlich den Anspruch der tarifbeschäftigten Lehrer auf eine berufliche Perspektive, die sich auszahlt, und auf eine Wertschätzung für die Arbeit, die sie leisten.“

Auch die Ungerechtigkeit, die sich in der Bezahlung widerspiegelt, müsse endlich beendet werden, betont Beckmann. „Tarifbeschäftigten gebührt die gleiche Anerkennung wie ihren verbeamteten Kollegen. Gehaltsunterschiede von bis zu 500 Euro pro Monat sind nicht länger hinnehmbar.“ Die Forderungen des VBE lauten weiterhin: Eine Entgeltordnung für Lehrkräfte und ein deutliches Plus von 5,5, Prozent, mindestens jedoch 175 Euro. „Einschnitte bei der betrieblichen Altersvorsorge dürfen ebenfalls nicht zur Disposition stehen“, so Endrusch. „Wir lassen uns nicht erpressen.“


Pressemitteilung 16-15
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