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20.03.2015

VBE: Wer nicht hören will, muss fühlen

VBE ruft zum zentralen Warnstreik am 25. März 2015 in Düsseldorf auf

Nachdem auch nach drei Verhandlungsrunden die Arbeitgeber im öffentlichen Dienst weiter nicht von ihrer Blockadehaltung abrücken, sieht sich der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW gezwungen, seine tarifbeschäftigten Mitglieder erneut zum Warnstreik aufzurufen. „Wir haben nicht das Gefühl, dass die Arbeitgeber ernsthaft an einer ergebnisorientierten Tarifrunde interessiert sind. Wer die Forderungen der ihm anvertrauten Lehrkräfte so mit Füßen tritt, muss deutlich gesagt bekommen, was wir von einer ungleichen Bezahlung halten“, macht Udo Beckmann, Vorsitzender des VBE klar: „Wir erwarten, dass sich die Arbeitgeber endlich bewegen und ihren Tarifbeschäftigten die Anerkennung zukommen lassen, die sie verdienen.“ Zu Unterstreichung seiner Forderungen ruft der VBE deshalb seine Mitglieder am Mittwoch, 25. März 2015, zu einem zentralen Warnstreik in Düsseldorf auf.

„Die Rückmeldungen der tarifbeschäftigten Kolleginnen und Kollegen sind deutlich, die Streikbereitschaft groß“, so Beckmann, „sie wollen nicht länger das Sparschwein des Landes sein und sind bereit, für ihre gerechtfertigten Forderungen auf die Straße zu gehen.“ Einer der dringenden Punkte in der aktuellen Tarifrunde ist die Entgeltordnung für Lehrkräfte (L-EGO). „Es ist vorsintflutlich, wenn Arbeitgeber nach Gutdünken entscheiden können, wie sie ihre Angestellten bezahlen. Diese Ungerechtigkeit kann nur mit einer Entgeltordnung beseitigt werden“, fordert Beckmann.

Auch die ungleiche Bezahlung müsse endlich ernsthaft verhandelt wer-den, stellt Beckmann klar: „Unterschiede von bis zu 500 Euro, obwohl beide Kollegen an einem Tisch sitzen und die gleiche Arbeit machen, sind nicht hinnehmbar. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit und Teilhabe an der positiven Wirtschaftsentwicklung – das sind unsere Forderungen.“ Einschnitte bei der betrieblichen Altersversorgung dürfen ebenfalls nicht zur Disposition stehen, so Beckmann: „Wir lassen uns nicht erpressen.“

 

Info:

Der Streik findet am Mittwoch, 25. März, 10:30 Uhr, in Düsseldorf (Jägerhofstraße / Finanzministerium) statt.


Pressemitteilung 14-15
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