StV/KV-LOGO
24.02.2015

VBE: Keine Tarifeinigung ohne Entgeltordnung für tarifbeschäftigte Lehrkräfte

5,5 % mehr Geld – mindestens 175 Euro – Entgeltordnung für Lehrkräfte – Finger weg von der Zusatzversorgung

„Der VBE wird jedem Tarifabschluss die Zustimmung verweigern, der die Entgeltordnung für tarifbeschäftigte Lehrkräfte ausklammert“, macht Udo Beckmann, Bundesvorsitzender und NRW-Landesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), klar, „die Entgeltordnung ist eine der zentralen Forderungen des VBE in der aktuellen Tarifrunde. Es ist vorsintflutlich, wenn die Arbeitgeber der Länder nach Gutdünken selbst entscheiden können, wie sie ihre angestellten Lehrkräfte bezahlen wollen. So schafft man keine Gerechtigkeit, sondern nutzt gut ausgebildete Kräfte lediglich aus.“

Seit 2006 verweigern die Länder ihren rund 200.000 angestellten Lehrkräften – davon rund 40.000 in NRW – eine Eingruppierung. „Die Lehrerentgeltordnung muss mit zwei massiven Ungerechtigkeiten aufräumen“, fordert Beckmann, „zum einen mit der ungleichen Bezahlung zwischen den Ländern, zum anderen mit den Einkommensunterschieden zwischen den verbeamteten und tarifbeschäftigten Lehrkräften. Wir werden den Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite, Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD), beim Wort nehmen, der sich in einem MDR-Info-Interview vom 18. Februar gegen das Auseinanderdriften zwischen den einzelnen Ländern ausgesprochen hat.“ Der Drohung seines Finanzminister-Kollegen aus NRW, mit Blick auf die Besoldungsrunde massive Einsparungen vornehmen zu wollen, erteilt der VBE ebenfalls eine klare Absage.

Auch die Zusatzversorgung darf nicht zur Disposition stehen, macht Beckmann deutlich: „Die Zusatzversorgung ist keine Spielwiese für Einsparungen auf dem Rücken der Beschäftigten.“

Generell fordern die Gewerkschaften eine lineare Einkommenserhöhung von 5,5 %, mindestens jedoch ein Plus von 175 Euro bei einjähriger Laufzeit. „Auch wenn die ersten Gespräche konstruktiv verlaufen sind: Tarifverhandlungen sind kein Ponyhof“, weiß Beckmann, „die Arbeitgeber werden uns nichts schenken. Wir sind jedoch gerüstet und werden auch nicht vor Streiks zurückschrecken, um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen.“


Pressemitteilung 6-15
Weitere Artikel im Bereich ""
25.02.2015
VBE: Reduzierung des Unterrichtsausfalls bedarf massiver personeller Aufstockung

„Wenn die Landesregierung nicht ernsthaft bereit ist, die Schulen personell in die Lage zu versetzen, dass Unterrichtsausfall kompensiert werden kann, sind alle Erhebungen dazu rausgeschmissenes Geld“, kommentiert der Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW, Udo Beckmann, die heute vorgestellten Ergebnisse des Schulministeriums: „Die Daten und Berechnungen machen deutlich, dass eine Stellenreserve von 8 % für jede Schule ein Minimum ist, um Unterrichtsausfall zu begegnen. Eigenverantwortliches Arbeiten der Schülerinnen und Schüler ist in der Grundschule und in der Sekundarstufe I keine Vertretungsmaßnahme.“

05.02.2015
VBE: Klarstellung erreicht

„Der intensive Einsatz des VBE hat dafür gesorgt, dass der Sportunterricht auch in Zukunft weitestgehend gesichert ist“, kommentiert Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW die heutige Antwort des Staatssekretärs an den Verband: „Alle, die bisher Sportunterricht erteilt haben, dürfen das auch in Zukunft tun. Damit hat die Verunsicherung der Schulleitungen und Lehrkräfte endlich ein Ende.“

02.02.2015
VBE: Mehr Rechtssicherheit, aber viele Probleme bleiben weiterhin ungelöst

„Auch mit den überarbeiteten FAQs, die den neuen Erlass Sicherheitsförderung im Schulsport konkretisieren, wird es bei einer Einschränkung des Sportunterrichts bleiben“, macht Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW, klar: „Die neuen Erklärungen bieten zwar mehr Rechtssicherheit, allerdings bleibt der Erlass als solches weiter ein Schnellschuss, weil er der Realität in den Schulen nicht gerecht wird. Er berücksichtigt z. B. in keiner Weise die Lehrkräfte, die bereits seit Jahren fachfremd Sport unterrichten – zwar ohne Fortbildungsnachweis, aber dafür mit jahrelanger Erfahrung.“

Grafik: VBE NRW
Ihre Qualifizierung vor Ort

Termine, Orte und Anmeldung

Grafik: DKLK
Düsseldorf, 06. - 07. März 2018

Leiten. Stärken. Motivieren.

Grafik: DSLK
Düsseldorf, 08. - 10. März 2018

Schulen gehen in Führung

© kallejipp/photocase.com
Dortmund, 14. April 2018

Engagement und Selbstfürsorge


URL dieses Artikels:
http://www.vbe-nrw.de/menu_id/582/content_id/4475.html

VBE-Bezirksverbände

Arnsberg Detmold Düsseldorf Köln Münster

copyright © 2001 - 2017 Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW