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04.11.2014

VBE: Grundproblem der Sekundarstufe I bleibt weiter ungelöst

Kompromiss zum G8 bringt nur minimale Verbesserungen

Der Kompromiss des Runden Tisches zum G8/G9 bringe zwar sinnvolle Verbesserungen für die Schülerinnen und Schüler, löse aber nicht das Grundproblem, sagt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW. „Immer noch ist die Sek I im Gymnasium fünf Jahre lang, während sie in den anderen Schulformen über sechs Jahre geht. Der verbesserten Durchlässigkeit zwischen den einzelnen Schulformen wird die von der Mehrheit getragene Empfehlung damit nicht gerecht. Der mit der Einführung von G8 im Jahr 2005 begangene Konstruktionsfehler bleibt bestehen.“

„Die empfohlenen Veränderungen sind weitgehend sinnvoll, weil sie die Schülerinnen und Schüler entlasten und den Schulen mehr Gestaltungsspielraum geben – dies aber unabhängig davon, ob das Gymnasium in der G8- oder G9-Form geführt wird“, so Beckmann. Der VBE bleibt bei seiner Grundposition, dass die Dauer der Sekundarstufe I für alle Schulformen sechs Jahre betragen muss, um die Durchlässigkeit des Schulsystems zu sichern und damit Schulformwechslern entgegenzukommen.


Pressemitteilung 53-14
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26.11.2014
VBE begrüßt Einigung

„Dass das Land diesen Weg gehen muss, ist ein erneuter Beleg dafür, wie dringend erforderlich es ist, dass das Kooperationsverbot von Bund und Ländern im Schulbereich fallen muss“, kommentiert Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW die Einigung in Sachen Schulsozialarbeit: „Die Schulsozialarbeit ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der Bildungs- und Erziehungsarbeit – insbesondere von Schulen in sozialen Brennpunkten. Schulsozialarbeit ist auch ein Beitrag dazu, den Zusammenhang von sozialer Herkunft und Bildungschancen zu mildern.“

20.11.2014
VBE: Schulen müssen ganz oben auf die digitale Agenda des Staates

„Computer-Kompetenzen lassen sich nun mal nicht mit dem ‚Faustkeil‘ vermitteln“, kommentiert Udo Beckmann, Landesvorsitzender NRW und Bundesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), die Ergebnisse der ICIL-Studie, die heute vorgestellt wurde. „Die zuständige Politik muss dringend ihre Verweigerungshaltung aufgeben und das Geld für eine zeitgemäße IT-Ausstattung aller Schulen einschließlich der Grundschulen bereitstellen. Die Bereitstellung der notwendigen Rahmenbedingungen für die Schulen gehört ganz oben auf die digitale Agenda des Staates.“ Der VBE halte nichts von staatlichen Appellen, per Sponsoring die Schulen mit IT auszustatten, so Beckmann. „IT darf nicht zum Einfallstor für eine weitere schleichende Privatisierung des öffentlichen Schulwesens werden.“

18.11.2014
VBE: Dauerhafte und gesicherte Strukturen schaffen

Der VBE begrüßt die Ankündigung des Schulministeriums, mehr Ressourcen für die Beschulung von Flüchtlingskindern bereitzustellen. „Diese Kinder, die aus Kriegs- und Krisenregionen kommen, brauchen geregelte Strukturen und Perspektiven“, sagt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW. Deswegen müsse Schluss sein mit dem Improvisieren, so Beckmann, stattdessen müsste das Land dauerhafte Hilfen und feste Strukturen zur Verfügung stellen, damit die Lehrkräfte die Möglichkeit haben, die Kinder entsprechend ihrer Talente umfassend zu fördern. Zudem besteht nach wie vor ein erheblicher Bedarf an Lehrkräften mit Deutsch als Zweitsprache.

17.11.2014
VBE: Landesregierung muss Schulleiterproblematik angehen und Durchlässigkeit der Schulen verbessern

Auf der heutigen Landeskonferenz des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW in Billerbeck appellierte der Vorsitzende Udo Beckmann an die Landesregierung, das von ihr ausgerufene Motto ‚Kein Kind zurücklassen‘ ernsthaft durchzusetzen: „Schon im Kindergarten gibt es zu wenig pädagogische Fachkräfte. In der inklusiven Schule setzt sich dieser Mangel fort, und auch die Durchlässigkeit innerhalb der Schulformen lässt zu wünschen übrig. So wird man Kindern nicht gerecht.“ Außerdem prangerte er an, dass die Landesregierung immer noch zu wenig dafür tue, die vakanten Schulleitungsstellen zu besetzen: „Wer eine zuverlässige Schule sichern will, muss Schulleitungen mehr Verwaltungspersonal zur Verfügung stellen, ihnen mehr Anrechnungsstunden zugestehen und sie besser bezahlen.“

12.11.2014
VBE: Jede zweite Lehrkraft ohne geschützte Dienst-E-Mail-Adresse

Deutschlands Schulen können von einer zeitgemäßen IT-Ausstattung nur träumen. Dennoch nutzen neun von zehn Lehrkräften das Internet im Unterricht. Die Kenntnisse dafür haben sich die Lehrer vor allem privat angeeignet. Das ergibt eine Repräsentativbefragung von Lehrern, die der VBE bei forsa in Auftrag gegeben hatte. Befragt wurden dafür bundesweit und in NRW Lehrkräfte von der Grundschule bis zur berufsbildenden Schule. Eine vergleichbare Lehrerumfrage gibt es bisher nicht. Der VBE-Landesvorsitzende Udo Beckmann stellte heute in Düsseldorf die Ergebnisse vor.

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Dortmund, 14. April 2018

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