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28.05.2014

VBE: Einigung im Bildungsbereich ist unzureichend

Sechs Milliarden für Bildung sind zu wenig

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW ist enttäuscht über die Einigung von Bund und Ländern im Bildungsbereich. „Das Ergebnis ist gut gemeint – aber nicht gut gemacht“, kommentiert der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann, „Die Einigung geht nicht weit genug: Wichtige Kernthemen im schulischen Bereich sind von ihr ausgenommen. Bildungsrepublik sieht anders aus.“ Deshalb stützt der VBE die Forderung der Landesregierung nach zusätzlichen Mitteln für die Inklusion, den Ausbau des Ganztags und die Schulsozialarbeit.

„Die Bundesregierung ist bereit, sich verstärkt um das Thema ‚Universität‘ zu kümmern – um den Bereich ‚Schule‘ schleicht sie herum wie die Katze um den heißen Brei“, so Beckmann. Vor allem für die Inklusion, das gemeinsame Lernen von behinderten und nicht-behinderten Kindern, hatte sich der VBE mehr Zusicherungen erhofft. „Die Inklusion startet in NRW in drei Monaten – da täte es Schulen, Lehrkräften und Eltern gut, wenn die Politik ein Zeichen setzen würde“, sagt Beckmann.

Auch die Schulsozialarbeit würde stiefmütterlich behandelt, so Beckmann: „Ein Projekt wurde erfolgreich angestoßen und soll nun trotzdem eingestampft werden – das hat nichts mit nachhaltiger Bildungspolitik zu tun.“


Pressemitteilung 31-14
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