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19.03.2014

VBE: Quantität ist nicht gleich Qualität

Zahlen der Kita-Plätze verschleiern tatsächliche Probleme

„Ministerin Schäfer redet sich die Situation schön. Die von ihr vorgelegten Zahlen sagen nichts über die Qualität der Betreuung aus“, klagt der Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW, Udo Beckmann, mit Blick auf die Vorstellung der aktuellen Zahlen der Betreuungsplätze für Kindergarten-Kinder.

Nach wie vor wird verschleiert, dass sich an der personellen Ausstattung in den Kitas kaum etwas verbessert hat. „Vor allem bei der U-3-Betreuung ist der Personalschlüssel viel zu hoch“, so Beckmann. Fast ein Viertel der Kinder unter 3 Jahren ist in Kitas, deren pädagogisches Konzept es ist, altersübergreifend zu arbeiten, so eine Bertelsmann-Studie. Hier kommen auf eine Erzieherin 5,5 Kinder. Knapp 38 % der Kinder unter drei Jahren sind jedoch in Gruppen, die ohne besonderes pädagogisches Konzept für alle Altersgruppen geöffnet werden. „Hier betreut eine Kraft jedoch 7,6 Kinder. Mit hochwertiger Betreuung hat das nichts zu tun“, sagt Beckmann. Das sei besonders tragisch, weil Kinder gerade in dieser frühkindlichen Phase besonders viel Zuwendung und emotionale Bindung brauchen. „Der Ausbau der Kita-Plätze prescht vor – die Qualität hinkt hinterher“, macht Beckmann klar. Um den Bedürfnissen der Kinder aller Altersstufen gerecht zu werden, müsste daher vor allem deutlich mehr in Personal investiert werden.


Pressemitteilung 14-14
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VBE: Girls`Day – ein kleiner Beitrag zu mehr Geschlechtergerechtigkeit

„Der Girls`Day ist ein kleiner Schritt auf einer langen Entwicklungsgeraden. Die Zahl der Frauen in Männerberufen ist immer noch verschwindend gering“, erklärt Jutta Endrusch, stellvertretende Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW. „Gerade deshalb bietet der Girls`Day eine optimale Möglichkeit, sich über Geschlechtergrenzen hinweg selbst auszuprobieren und Einblicke in männertypische Berufe zu erhalten.“

26.03.2014
VBE: Bezahlung muss geschlechtergerecht sein

„Nach wie vor wird Lehrerinnen und Schulleiterinnen im öffentlichen Dienst eine faire Bezahlung verweigert“, kritisiert Jutta Endrusch, stellvertretende Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW und VBE-Bundesfrauenvorsitzende, vor dem Hintergrund der heutigen Landtagssitzung, die sich mit den Lohnunterschieden im öffentlichen Dienst beschäftigt. Immerhin 68 % der im Schuldienst tätigen Lehrkräfte seien Frauen. Das Problem stelle sich verschärft in Grundschulen: „Lehrkräfte an Grundschulen – und das sind fast nur Frauen – haben die höchste Unterrichtsverpflichtung, stehen aber bei der Bezahlung am unteren Ende“, so Endrusch.

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04.03.2014
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