StV/KV-LOGO
14.02.2014

3. Deutscher Schulleiterkongress mit rund 2.000 Teilnehmern

Schule gestalten – mit Wissen, Soft-Skills und Methoden-Vielfalt

„Von anderen lernen – das ist für Schulleitungen in allen Bundesländern immer wichtiger“, sagt Udo Beckmann, VBE-Bundesvorsitzender, „Methoden und Ideen müssen nicht immer neu erfunden werden, oft können sich Schulleiter gegenseitig weiterhelfen. Deswegen ist die Vernetzung untereinander nötiger denn je.“

DSLK 2014

Heute und morgen treffen sich in Düsseldorf rund 2.000 Schulleiterinnen und Schulleiter aus dem deutschsprachigen Raum und dem europäischen Ausland, um sich auf dem 3. Deutschen Schulleiterkongress (DSLK) auszutauschen und fortzubilden. Die Themen der Vorträge und Workshops sind vielseitig: Es geht u. a. um Personalmanagement, Sprechtraining, Organisation, digitale Medien und Gesundheitsförderung. Namhafte Experten wie Prof. Gesine Schwan, Prof. Claus Hipp und Peter Maffay vermitteln nicht nur Fachwissen, sondern auch die Soft-Skills, die immer stärker nachgefragt werden. Veranstaltet wird der DSLK Verband Bildung und Erziehung (VBE) und dem Informationsdienstleister Wolters Kluwer Deutschland (WKD). 

Daneben bietet der DSLK aber auch neue und profunde Erkenntnisse aus der Wissenschaft, die helfen können, Schule noch leistungsfähiger zu machen. „Wir freuen uns deswegen, dass wir mit den fachübergreifenden Referenten den Teilnehmern ein Angebot bieten können, das einzigartig im ganzen deutschsprachigen Raum ist“, freut sich Michael Gloss, Geschäftsführer von Wolters Kluwer Deutschland.

Unter anderem werden auf dem 3. DSLK Peter Maffay, Joey Kelly, Prof. Gesine Schwan, Andreas Schleicher und Prof. Claus Hipp den Teilnehmern Anregungen geben, wie sie ihre Schüler und Kollegien besser führen können. „Schule ist kein isolierter Mikrokosmos“, macht Beckmann klar, „die Aufgaben an die Schulleitung haben sich verändert – sie ist jetzt stärker administrativ tätig – und dem müssen Schulleiterinnen und Schulleiter gerecht werden.“ Zudem sei es wichtig, dass in Zeiten der zusätzlichen Aufgaben die regulären Verpflichtungen nicht hinten über fallen. „Diesen Spagat hinzubekommen – dabei hilft der DSLK“, stellt Gloss fest, „denn nur so können sie möglichen Problemen entgegenwirken.“

Die Probleme, die Schulleiter bei ihrer täglichen Arbeit haben, sind dabei in allen Bundesländern ähnlich: Es fehlen Hausmeister und Sekretärinnen, die Bezahlung hinkt hinterher, Schulleitungsstellen sind nur schwer zu besetzen, weil es nicht genügend Bewerber gibt. „Und das liegt nicht etwa daran, dass es nicht genügend fähige Nachwuchskräfte gibt“, so Beckmann, „vielmehr wissen die möglichen Bewerber, dass ihre Arbeit nicht aufgabenadäquat bezahlt wird. 200-300 Euro mehr im Monat sind vor dem Hintergrund der Verantwortung, die getragen wird, lächerlich. Da denken sie dann doppelt drüber nach, sich diese Bürde selbst aufzuerlegen.“ Diese Wahrnehmung der mangelnden Wertschätzung teilen auch die Menschen in Deutschland. In einer vom VBE in Auftrag gegebenen Umfrage hat das Forsa-Institut bescheinigt, dass nur 24 % der Befragten glauben, Schulleiter hätten in der Bevölkerung ein hohes Ansehen. Dabei ist die Frage, ob eine Schule einen Schulleiter hat, durchaus ausschlaggebend für das Schulwahlverhalten der Eltern: Bundesweit sagten 49 % der Befragten, dass sie ihr Kind wahrscheinlich nicht an eine Schule wechseln lassen würden, die keinen Schulleiter hat – in NRW sagten das sogar 52 %. „Das zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, vakante Schulleiterstellen zu besetzen“, fordert Beckmann.

Auch deswegen ist der DSLK der richtige Ort für Schulleitungsmitglieder, um zu erfahren, wie sie trotz schlechter Rahmenbedingungen ihre Schule bestmöglich managen können.

Weitere Infos finden Sie auch unter: DSLK


Pressemitteilung VBE Bund
Weitere Artikel im Bereich ""
27.02.2014
VBE sieht sich bestätigt

„Versuchen, in Beamte erster und zweiter Klasse einzuteilen, hat das Bundesverwaltungsgericht mit seinem heutigen Urteil eine klare Absage erteilt“, erklärt der VBE-Landes- und Bundesvorsitzende Udo Beckmann. Der VBE sehe sich damit bestätigt. Für verbeamtete Lehrkräfte gelten genau wie für alle anderen Beamten Artikel 33 Absatz 4 und 5 Grundgesetz. „Lehrerinnen und Lehrer üben im Sinne des Grundgesetzes Artikel 33 Absatz 4 hoheitliche Befugnisse aus. Beamte erster und zweiter Klasse darf es nicht geben. Verbeamteten Lehrkräften steht deshalb kein Streikrecht zu.“

23.02.2014
VBE: Gewaltprävention und gegenseitige Achtung müssen an Schulen gelebt werden

„Kein Film wird Amokläufe verhindern können – aber es ist wichtig, Lehrer, Schüler und Eltern für Probleme und bedrohliche Verhaltensmuster zu sensibilisieren“, sagt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW zur heutigen Sondervorstellung (23. Februar) des Kinofilms „STAUDAMM“ in Münster. Der VBE ist Kooperationspartner des Films.

20.02.2014
VBE: Einigung ist im Sinne der Kinder nötig

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW ermahnt alle Beteiligten, bei den Gesprächen zur Finanzierung der Inklusion einen kühlen Kopf zu bewahren. „Weder Schnellschüsse noch vorzeitiges Aufgeben sind hilfreich, wenn es um die Bedingungen für die bestmögliche Förderung behinderter und nicht behinderter Kinder geht. Die Herbeiführung einer richterlichen Entscheidung sollte erst dann erfolgen, wenn sich eine Einigung zwischen Land und Kommunalen Spitzenverbänden als nicht erreichbar zeigt“, sagt der NRW-Vorsitzende Udo Beckmann. Gestern war es zu Unstimmigkeiten zwischen den kommunalen Spitzenverbänden und dem Land wegen der Kosten für die Inklusion gekommen.

19.02.2014
VBE: Unterrichtsausfall muss zuverlässig erfasst werden

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW erwartet von der Landesregierung, dass sie den Unterrichtsausfall an den Schulen endlich aussagekräftig erfasst – und zwar in Form einer zuverlässigen Stichprobe. „Wer eine gute und verlässliche Schule will, darf nicht im Trüben fischen“, sagt der NRW-Vorsitzende Udo Beckmann.

17.02.2014
3. Deutscher Schulleiterkongress: Veranstalter ziehen positive Bilanz

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) und der Informationsdienstleister Wolters Kluwer Deutschland (WKD), die beiden Veranstalter des Deutschen Schulleiterkongresses (DSLK), ziehen eine positive Bilanz aus dem diesjährigen Kongress. „Einmal mehr hat sich gezeigt, dass der Fortbildungswille der Schulleiter ungebrochen ist“, sagt Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des VBE, „hier in Düsseldorf ist der richtige Ort, um diesem Willen nachzukommen.“ Mit rund 2.000 Teilnehmern aus dem deutschsprachigen Raum und dem europäischen Ausland hat sich der DSLK erneut als Top-Bildungsveranstaltung in diesem Sektor präsentiert.

Grafik: VBE NRW
Ihre Qualifizierung vor Ort

Termine, Orte und Anmeldung

Grafik: DKLK
Düsseldorf, 06. - 07. März 2018

Leiten. Stärken. Motivieren.

Grafik: DSLK
Düsseldorf, 08. - 10. März 2018

Schulen gehen in Führung

© kallejipp/photocase.com
Dortmund, 14. April 2018

Engagement und Selbstfürsorge


URL dieses Artikels:
http://www.vbe-nrw.de/menu_id/500/content_id/3894.html

VBE-Bezirksverbände

Arnsberg Detmold Düsseldorf Köln Münster

copyright © 2001 - 2017 Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW