 |
Pressemitteilung vom 20.08.2012
Pläne von Familienministerin Schäfer gehen nicht weit genug
Der Plan der Landesregierung, 40 Mio. Euro zusätzlich in den Ausbau der U3-Betreuung zu pumpen, wird vom Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW grundsätzlich begrüßt. „Die Bereitstellung von Mitteln zum Ausbau ist das eine“, kommentierte Udo Beckmann, VBE-Vorsitzender, die heutigen Aussagen von Familienministerin Ute Schäfer, „entscheidend aber ist in gleicher Weise, dass genügend qualifiziertes Personal zur Verfügung gestellt wird. Hier erwarten wir, dass Ministerin Schäfer deutlich nachlegt und konkrete Vorschläge macht.“
Eine hohe Bildungs- und Betreuungsqualität für die Kleinsten muss gewährleistet sein, so Beckmann: „Für sie sind die Besten gerade gut genug. Die Rahmenbedingungen für deren Bildung dürfen nicht auf Sparflamme köcheln“, mahnt Beckmann: „Es fehlen nach wie vor Anreize, um einen so verantwortungsvollen Beruf zu ergreifen“, so Beckmann. Außerdem müsste der Beruf auch für Männer attraktiver gemacht werden: „Der Beruf des Erziehers bzw. der Erzieherin stellt mehr denn je hohe Anforderungen“, so Beckmann.
Außerdem darf es eine Qualifizierung für den Erzieherinnen-Beruf nicht im Schnelldurchlauf geben. „Die beste Bildung und Erziehung erreicht man nicht, wenn man signalisiert, dass es ausreicht, Arbeitslose ‚mal eben‘ zu Erzieherinnen umzuschulen.“ Der Erzieherinnen-Beruf ist wegen seiner weitreichenden Herausforderung an die Bildung der Kleinsten völlig ungeeignet, um Experimente durchzuführen.
Deswegen ist der VBE gespannt auf den 2. Landeskrippengipfel, den Familienministerin Ute Schäfer für den 30. August geplant hat: „Wir werden sehen, ob bis dahin konkrete Strategien für die bedarfsgerechte Bereitstellung qualifizierter Erzieherinnen und Erzieher auf dem Tisch liegen“, so Beckmann. Pressemitteilung 37-12
| Weitere Pressedienste |
- 30.08.2012
Mit großer Sorge betrachtet der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW die Entwicklung der U3-Plätze. „Die bisherigen Lösungen sind mit der heißen Nadel gestrickt, bei der die Qualität in der Erziehung der Kleinsten viel zu wenig im Blick ist – und damit auch das Kindeswohl“, sagt Udo Beckmann, VBE-Vorsitzender. Bestätigt fühlt er sich in seiner Sorge beim Blick über den Tellerrand: „In anderen Bundesländern sind die Durchfallquoten der Quereinsteiger bei der Umschulung in den Erzieherinnenberuf verheerend – es ist an der Zeit, dass das Familienministerium die Durchfallquoten in NRW darlegt“, so Beckmann.  mehr...
- 27.08.2012
Durch den Wegfall von wohnortnahen Schulen werden die Anfahrtszeiten für Schülerinnen und Schüler immer länger. Studien haben gezeigt, dass Erwachsene immer stärker unter langen Anfahrtszeiten zur Arbeit leiden. „Bisher haben sich aber weder Schulträger noch Landesregierung Gedanken darüber gemacht, welche Auswirkungen lange Anfahrtszeiten auf die Gesundheit und das Lernverhalten von Kindern haben“, so der Vorwurf von Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW. Er fordert, dass die Verantwortlichen endlich untersuchen, wie lange Kinder wirklich für den Schulweg brauchen und wie sich diese Zeiten auf das Lernverhalten auswirken.  mehr...
- 21.08.2012
Zum Schulbeginn treten viele Schulkinder und damit auch Schulanfänger ihren Schulweg per Fahrrad an. Da Kinder als Radfahrer im Straßenverkehr besonders gefährdet sind, müssen Eltern einiges beachten. „Die Sicherheit der Kinder steht an erster Stelle“, betont Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW. „Eltern sollten ihre Kinder frühestens nach bestandener Fahrradprüfung in der 3. oder 4. Klasse alleine mit dem Fahrrad zur Schule fahren lassen.“  mehr...
- 20.08.2012
Je nach Schule startet am 22. oder 23. August für die I-Dötzchen der Ernst des Lebens – zum ersten Mal müssen sie täglich die Schulbank drücken. Eltern können ihren Kindern dabei den Schulstart erleichtern, sagt Udo Beckmann, NRW-Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE): „Der Schulstart soll schließlich ein besonderes Ereignis sein, an das Kindern gern zurückdenken.“  mehr...
- 17.08.2012
„Die zur Schuljahrespressekonferenz vorgelegten Daten machen deutlich, wie wichtig es war, sich in Nordrhein-Westfalen zwischen den im Landtag vertretenen Fraktionen und Parteien auf einen tragfähigen Schulkonsens zu einigen“, erklärte Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE).  mehr...
- 14.08.2012
Noch eine Woche haben die Kinder in NRW Ferien – dann beginnt wieder der Schulalltag. Doch kurz vor Start des neuen Schuljahres ist nicht alles eitel Sonnenschein, sagt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW. „Die Landesregierung muss noch eine Menge tun, damit die Rahmenbedingungen für Kinder und Lehrer so sind, dass mehr Bildungsgerechtigkeit entsteht“, so Beckmann.  mehr...
- 07.08.2012
Montag Fußball-Training, Dienstag Klarinette und Mittwoch Spanisch-Kurs – eine durch-terminierte Kindheit ist nicht gut für die Entwicklung junger Menschen, sagt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung NRW (VBE). „Kinder brauchen Freiräume, Kinder müssen Kind sein dürfen, um sich selbst zu entfalten“, so Beckmann.  mehr...
|
|
 |