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Pressemitteilung vom 20.08.2012
Neuer und spannender Lebensabschnitt beginnt für I-Dötzchen
Je nach Schule startet am 22. oder 23. August für die I-Dötzchen der Ernst des Lebens – zum ersten Mal müssen sie täglich die Schulbank drücken. Eltern können ihren Kindern dabei den Schulstart erleichtern, sagt Udo Beckmann, NRW-Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE): „Der Schulstart soll schließlich ein besonderes Ereignis sein, an das Kindern gern zurückdenken.“
Zum Schulstart gehört natürlich traditionell die Schultüte. Sie sollte aber nicht zum Statussymbol werden, mit dem sich Eltern übertrumpfen wollen: „Selbst gebaut ist schöner als schnell gekauft – dann kann das Kind auch stolz zeigen, was es gemeinsam mit Eltern oder Freunden gebastelt hat“, sagt Beckmann. Außerdem sollten nicht nur ausschließlich Süßigkeiten den Weg in die Tüte finden. Sinnvoll sind Schulutensilien wie Malkasten und Stifte, aber auch ein Turnbeutel oder eine Brotdose sind Dinge, die I-Dötzchen für den Schulstart brauchen. „Außerdem freuen sich Kinder natürlich auch über persönliche Geschenke, z. B. einen kleinen Brief mit guten Wünschen zum Schulstart – und ganz ohne Süßigkeiten sollte eine Schultüte natürlich auch nicht auskommen“, rät Beckmann.
Auch der Schultornister gehört zum Schulstart dazu – er sollte aber niemals zu schwer sein: „Mehr als ein Zehntel des Körpergewichts des Kindes sollte er nicht wiegen, und leer sollte er höchstens 1,2 Kilo auf die Waage bringen“, sagt Beckmann. Kinder würden dazu neigen, eher zu viel mitzunehmen, deswegen sollten Eltern den Ranzen ab und zu überprüfen. „So können sie dabei helfen, dass die Kinder ihren Rücken nicht unnötig belasten und später Wirbelsäulenverkrümmungen oder Fußverformungen auskurieren müssen“, mahnt Beckmann.
Eltern sollten außerdem den Schulweg mit ihren Kindern zunächst abgehen, gern auch mit ihren Klassenkameraden. So lernen I-Dötzchen, wo sie vorsichtig sein müssen und wo mögliche Gefahren im Straßenverkehr lauern. Außerdem ist der Schulweg ein wichtiger Beitrag zur Selbständigkeit, so Beckmann: „Es ist eine Unsitte, dass immer mehr Eltern den Drang haben, ihre Kinder zur Schule zu fahren. Sie tun ihren Kindern damit keinen Gefallen. Auch Kinder müssen Schritt für Schritt Eigenverantwortung lernen – der gemeinsame Weg zur Schule mit ihren Klassenkameraden gehört dazu und ist eine ganz eigene Erfahrung.“ Pressemitteilung 36-12
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