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21.10.2010

Zur Pressekonferenz der CDU-Fraktion

VBE: Schulpolitisch keine klaren Konturen erkennbar

„Außer dem schleichenden Abschied von der Hauptschule sind bei der CDU-Fraktion schulpolitisch noch immer keine klaren Konturen erkennbar“, kommentiert der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann die Pressekonferenz der CDU-Fraktion. „Der Fraktionsvorsitzende versucht sich an der Quadratur des Kreises: Eigentlich will er, dass alles so bleibt, wie es ist, aber ohne die Hauptschule. Das kann nicht funktionieren.“

Bei der Vorstellung, Gymnasien und Realschulen sollten die „zwei Kerne“ des Schulsystems bilden, um die herum es einzelne Haupt- und Gesamtschulen geben könne, handelt es sich aus Sicht des VBE nicht um ein schulpolitisches Gesamtkonzept. Vielmehr steckt dahinter die Annahme, man könne dem gegliederten Schulsystem einfach ein Glied abtrennen und ansonsten weitermachen wie gehabt. Das wird die Eltern nicht zufrieden stellen.

„Die CDU-Fraktion will offenbar noch immer nicht zur Kenntnis nehmen, was ihre Basis will und umsetzt“, so Beckmann. „In den CDU-geführten Kommunen Ascheberg, Billerbeck und Stemwede ist man bereits im parteiübergreifenden Konsens auf dem Weg zur Gemeinschaftsschule. Die CDU-Fraktion könnte von ihrer Basis lernen, dass das schulpolitische Lagerdenken überholt ist.“

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