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Mit Höflichkeit schlechte Noten wettmachen
18.04.2012
VBE: Gute Umgangsformen können Schülern die Jobsuche erleichtern

Der aktuelle Landeswahlkampf in NRW zeigt: Fairness und Höflichkeit gegenüber dem Gegner sind eine Tugend. Auch Schülerinnen und Schüler sollten sie verinnerlichen und sich vor allem in Bewerbungssituationen an vermeintlich „veraltete“ Verhaltensmuster halten. „So können schlechte Noten dann auch eher ausgebügelt werden“, sagt Udo Beckmann, NRW-Vorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung.

Wer schlechte Noten auf dem Zeugnis hat, hat es schwerer bei der Jobsuche – das ist nichts Neues. Aber Arbeitgeber legen oft viel mehr Wert auf die sogenannten Soft Skills, die weichen Fähigkeiten – soziale Kompetenzen also, die man nicht allein in der Schule lernt, sondern durch das faire Miteinander. „Schüler, die freundlich und pünktlich sind, können mit diesen Eigenschaften bei Be-werbungen häufig deutlich besser punkten“, bemerkt Beckmann.

Das hieße natürlich nicht, unterwürfig zu sein – allerdings sollten Schüler, die sich um eine Stelle bewerben immer respektvoll mit dem Gegenüber  umgehen, so Beckmann. Gute Noten seien zwar ein wichtiger Einstieg ins Berufsleben, aber Arbeitgeber bekommen sehr schnell mit, wenn andere wichtige Eigenschaften fehlen: "In vielen Fällen sehen Chefs über eine schlechte Note hinweg – wichtiger ist, dass der neue Azubi gut ins Team passt und es bereichert – und das geht eben am besten über gute Umgangsformen.“

Deswegen sind vor allem für leistungsschwächere Schüler gute Umgangsformen wichtig. Laut Beckmann zeigt die Erfahrung: Wer z. B. in einem Praktikum beweist, dass er pünktlich und teamfähig ist und auf ihn Verlass ist, hat es später bei der Bewerbung leichter: „Während ein Schüler sonst mit einer 5 in Mathe oder Deutsch durchs Raster fallen würde, kann er hier zum Ausdruck bringen: Schau mal, trotz meiner schlechten Noten habe ich eine Menge zu bieten.“

Deswegen sei es auch so wichtig, dass Erwachsene mit gutem Beispiel vorangehen, so Beckmann: „Wer wie Dieter Bohlen lieber draufhaut anstatt dem Gegenüber Respekt zu zollen, muss sich nicht wundern, wenn sein Kind dieses Verhalten übernimmt.“ Deswegen seien die vor allem bei Jugendlichen beliebten Nachmittagssendungen wie Talkshows oder Scripted-Reality-Formate eine denkbar schlechte Vorbereitung auf das Erwachsenen-Leben, ärgert sich Beckmann: „Hier wird geschrien, es gibt mehr Konfrontation als Kooperation, ein echtes Miteinander gibt es nicht.“ Auch, jemanden ausreden zu lassen und sich Argumente anzuhören, werde hier nicht vorgelebt.

Gerade das sei aber Voraussetzung, um sich später in der Gesellschaft zurechtfinden zu können. „Fairness ist wichtig“, betont Beckmann, „gegenüber Freunden, Fremden und Kollegen. Man darf gerne unterschiedlicher Meinung sein, aber das muss fair vorgetragen werden – es geht nicht darum, den anderen niederzuschreien.“

PM 16/12

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