Pressemitteilung vom 18.03.2011
Zur Pressekonferenz der GGG
„Mit den zum kommenden Schuljahr neu startenden 6 Gesamt- und 14 Gemeinschaftsschulen ist die Nachfrage nach Schulen des längeren gemeinsamen Lernens noch lange nicht befriedigt. Das belegen die von der GGG heute vorgelegten Zahlen eindrucksvoll“, kommentiert Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft VBE, die heute von der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschule (GGG) in Düsseldorf vorgestellten Anmeldezahlen. „Mit der Politik der Ermöglichung kommt die Landesregierung den Bedürfnissen zahlreicher Eltern und Kommunen nach. Das Interesse am Modellversuch Gemeinschaftsschule, insbesondere in ländlichen Kommunen, ist nach wie vor ungebrochen. Das zeigen die zahlreichen Nachfragen, die den VBE erreichen.“
Dass trotz sinkender Schülerzahlen mehr als 11.000 Kinder keinen Platz an einer Schulform des längeren gemeinsamen Lernens finden konnten, spricht ebenso für einen weiteren Bedarf wie die Tatsache, dass die Nachfrage nach Gesamtschulplätzen dort steigt, wo diese Schulformen angeboten werden. Wenn in Ascheberg zum kommenden Schuljahr zwei Drittel der Übergänger die Gemeinschaftsschule am Ort besuchen, spricht das für eine sehr hohe Akzeptanz dieser Schule bei den Eltern.
Beckmann abschließend: „Die heute vorgelegten Daten sind ein klares Signal an die Politik, schnellstmöglich einen parteiübergreifenden Konsens zu finden, der den Kommunen ermöglicht, der Nachfrage nach Schulformen des längeren gemeinsamen Lernens Rechnung zu tragen. Hier ist vor allem die CDU gefordert.“
PM 13/11
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