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17.03.2011
Frühkindliche Bildung stärken – Bildungschancen verbessern


Die Landesregierung ist gut beraten, wenn sie den eingeschlagenen Weg des Dialogs für eine Verbesserung der Situation in den Kitas mit den Trägern und den Interessenvertretungen der Beschäftigten konsequent weitergeht. Nur so kann es gelingen, den Bildungsanspruch eines jeden Kindes auf solide Beine zu stellen und das Kinderbildungsgesetz so auszugestalten, dass es seinen Namen verdient.

Da Kitas unbestritten zum Bildungsbereich gehörten, sei es nur konsequent, wenn der Elementarbereich wie der Schulbereich beitragsfrei gestellt würde, so Beckmann. Investitionen in eine frühe gute Bildung verbesserten die Bildungschancen aller Kinder und versprächen eine hohe volkswirtschaftliche Rendite. Ob es richtig sei, im ersten Schritt das letzte Kindergartenjahr beitragsfrei zu stellen, sei aus fachlichen Gründen zu hinterfragen. Der VBE spricht sich bereits seit langem für die Beitragsfreistellung des ersten Kindergartenjahrs aus, um möglichst frühzeitig allen Kindern den Zugang zu Betreuung, Erziehung und Bildung zu ermöglichen.

Beckmann abschließend: „Die Erwartung von Politik und Gesellschaft an die Kompetenz der Erzieherrinnen und Erzieher wächst ständig. Daher fordert der VBE die Landesregierung auf, dem auch durch eine entsprechende Ausbildung Rechnung zu tragen. D. h., dass die Ausbildung gemäß dem europäischen Standard endlich zumindest an die Fachhochschule verlagert werden muss.“

PM 12/11

18. NRW Erzieher/innentag des VBE
18. nordrhein-westfälischer Erzieher/innen-Tag des VBE
Donnerstag, 17.03.11, Beginn: 9.45 Uhr,
Kongresszentrum Westfalenhallen, Rheinlanddamm 200, Dortmund
im Rahmen der Creativa
Programmablauf 

Das KiBiz in der Praxis - Ist-Stand und notwendige Weiterentwicklung
Martin R. Textor, Institut für Pädagogik und Zukunftsforschung, Würzburg
Vortrag (pdf-Datei)




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